Remscheid. 130 Jahre sind es, auf die die Evangelische Stiftung Tannenhof in diesem Jahr zurückblicken kann. „130 Jahre heißt aber nicht Stillstand“, betont Dietmar Volk, kaufmännischer Direktor der Stiftung. Beim Neujahrsempfang stellte er nun zwei Projekte vor, die 2026 in Angriff genommen werden sollen.
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Die Stiftung Tannenhof will weiter expandieren. „Nicht um des Wachsens willen, sondern um unser Können in die Breite zu bringen“, so Volk.
Diese zwei Projekte sind geplant
25 Millionen Euro will die Stiftung in die Hand nehmen, um die bestehende Klinik an der Sanderstraße in Wuppertal-Barmen um ein weiteres Klinikgebäude zu erweitern. „Das rundet unser Angebot in Wuppertal ab.“ Der Bauantrag dafür soll schon bald auf den Weg gebracht werden.
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Habe der Fokus bislang auf Gerontopsychiatrie gelegen – ein Bereich, der sich mit Diagnostik, Behandlung und Prävention psychischer Erkrankungen bei älteren Menschen befasst –, sollen nun auch weitere Angebote etabliert werden.
Übernahme einer Klinik
Zudem will die Stiftung Tannenhof ihr Angebot in Richtung Rhein ausdehnen. Geplant ist, die psychiatrische Klinik in Duisburg zu übernehmen, die bislang zu Helios gehört. „Die Gespräche dazu laufen“, erklärte Volk.
Rund 150 Betten will der Tannenhof somit hinzugewinnen. Dazu gehören etwa 175 Mitarbeiter. Der grobe Zeitraum steht auch: „Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren das abzuhaken, wovon wir heute sprechen.“
130 Jahre mit vielen Projekten
Dietmar Volk nutzte den Neujahrsempfang, um auf die 130 Jahre des Bestehens zurückzublicken. So wurde die Stiftung am 1. Mai 1896 gegründet, als Lüttringhausen noch eine selbstständige Stadt war. Knapp 73 Millionen Euro wurden seitdem in diverse Projekte investiert.
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So hat die Stiftung Tannenhof etwa das ehemalige RGA-Gebäude am Friedrich-Ebert-Platz übernommen und dort ihr tagesklinisches Angebot erweitert. Zwölf Millionen Euro investierte sie in den Neubau des Jochen-Klepper-Hauses, in dem am Standort Lüttringhausen die Zentrale Notaufnahme untergebracht ist. Mit dem Standort Velbert-Langenberg hat die Stiftung ihr Gebiet erweitert. Erst im Oktober eröffnete ein neues Tagesklinisches Zentrum an der Bernhard-Letterhaus-Straße in Wuppertal-Barmen.
Neue Leitung der Neurologie begrüßt
Seit Oktober hat die Neurologie der Stiftung Tannenhof eine neue Leitung: Dr. Anna de Simone hat als Leitende Ärztin den in Pension gegangenen Prof. Dr. Hans-Joachim Braune abgelöst. Sie wurde beim Neujahrsempfang offiziell begrüßt.
RGA