In einem Hamburger Mehrfamilienhaus ersticht ein Mann seine Frau in einem Gewaltrausch. Am Ende bleibt ein dreijähriger Junge zurück und ein Gericht, das kein Motiv für die Tat findet.

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Ein wohlhabendes Hamburger Mehrfamilienhaus wird zum Schauplatz eines tragischen Verbrechens: Daniel Sauter ersticht seine Frau im Treppenhaus, angeblich um den gemeinsamen Sohn zu schützen. Der Prozess gegen ihn wird von Medienrummel und Anklagen wegen Femizid begleitet. Die Beziehung des Paares war geprägt von Konflikten, Drogenkonsum und Gewalt. Trotz der tragischen Ereignisse bleibt das genaue Motiv und der Tathergang im Dunkeln, während die Richter Daniel Sauter wegen Totschlags verurteilen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Tötung in Hamburg: Der Nachbar fand die tödlich verletzte Frau vor dem Fahrstuhl. Das Bild zeigt nicht den Tatort.

Der Nachbar fand die tödlich verletzte Frau vor dem Fahrstuhl. Das Bild zeigt nicht den Tatort.
© Philotheus Nisch für DIE ZEIT

Bis zum 2. Januar 2025 hätte man das hell verklinkerte Mehrfamilienhaus im wohlhabenden Hamburger Norden eine Idylle nennen können. Das Haus liegt nur wenige Hundert Meter entfernt von einem beschaulichen Wanderweg im Grünen entlang des Tarpenbek-Bachs. Hier leben vor allem junge Familien. Doch um 20.28 Uhr, es war ein Donnerstag, fand diese gutbürgerliche Ruhe ein jähes Ende: Der 38-jährige Daniel Sauter* erstach seine Frau, die Mutter seines Kindes Tim, im Treppenhaus. Sein irres Motiv wird er später vor den Ermittlern erklären: Er habe seinen dreijährigen Sohn schützen wollen, den seine Mutter mit Kokain vergiftet habe.