
Das Debüt von Alvaro Arbeloa bei Real Madrid ging gründlich in die Hose. Die Königlichen verloren im Pokal bei Albacete Balompie das erste Spiel nach der Entlassung von Xabi Alonso.
Ohne Superstar Kylian Mbappé unterlag der 20-fache Gewinner der Copa del Rey dem 17. der spanischen zweiten Liga nicht mal unverdient mit 2:3 (1:1) und schied im Achtelfinale aus. Ein Klassenunterschied war über die komplette Spielzeit kaum zu erkennen, Real erspielte sich wenige Torchancen, die Gastgeber hatten sogar die besseren Möglichkeiten.
Betancor schockt Real in der 94. Minute
Belohnt wurde Albacete noch in der ersten Hälfte, als Javi Villar (42. Minute) den Außenseiter in Führung köpfte. Der 18 Jahre alte Franco Mastantuono (45.+3) könnte für die schwachen Gäste wenig später ausgleichen.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte Real lange Zeit nicht dominieren, die Entscheidung fiel dann in einer turbulenten Schlussphase. Nach dem 2:1 durch Albacete-Profi Jefte Betancor (82.) sah es wieder nach einer Überraschung aus, doch Gonzalo Garcia glich für Real zunächst aus (90.+1). Dann kam der zweite Streich von Betancor (90.+4), mit einem Schlenzer ins lange Eck sorgte der 32-Jährige für die Sensation.
Für Arbeloa ist es nach seiner Beförderung von der zweiten Mannschaft zum Chefcoach direkt ein herber Rückschlag. Er wisse, dass es bei den Königlichen nur darauf ankomme, „zu gewinnen, zu gewinnen und wieder zu gewinnen. Das liegt uns im Blut“, hatte er im Vorfeld der Partie gesagt.