
Stand: 14.01.2026 16:09 Uhr
Ein 40-Jähriger ist am Dienstag in Oldenburg gestorben, als er gerade dem Amtsrichter vorgeführt wurde. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes vor.
Einsatzkräfte der Polizei hätten den Mann aus seiner Wohnung abgeholt. Als der 40-Jährige am Vormittag dem Richter am Amtsgericht vorgeführt wurde, sei der Mann zusammengebrochen und gestorben, so die Polizei. Trotz einer sofortigen Reanimation habe er nicht mehr gerettet werden können, hieß es. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ergab eine Obduktion keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Zur weiteren Aufklärung wurde ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben, so die Polizei weiter.
Staatsanwaltschaft sieht kein Fehlverhalten der Polizisten
Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Das sei in solchen Fällen üblich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sehe die Staatsanwaltschaft kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der eingesetzten Polizeibeamten. Die weiteren Ermittlungen führe die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 14.01.2026 | 15:00 Uhr