Sara Nanni, Verteidigungsexpertin der Grünen, begrüßte die Bundeswehr-Entsendung gegenüber der Rheinischen Post: «Das ist ein starkes Symbol». Sie forderte Bundeskanzler Friedrich Merz auf, Konsequenzen für die USA zu benennen, falls diese den NATO-Zusammenhalt durch Infragestellung der territorialen Integrität eines Mitgliedstaats untergräbt.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament und FDP-Politikerin, sagte der Rheinischen Post: «Dies ist genau die richtige europäische Initiative, um dem Weißen Haus unmissverständlich klarzumachen, dass wir an der Seite Grönlands beziehungsweise Dänemarks stehen»

Thomas Erndl (CDU/CSU) erklärte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe: «Damit zeigen die Europäer einerseits, dass sie die Sicherheitsbedenken der USA adressieren, und andererseits, dass jede nicht abgesprochene Aktion des US-Präsidenten eine unmögliche Situation hervorrufen würde.» Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion ist CSU-Politiker.

Politologe warnt vor strategischer Neuausrichtung

Herfried Münkler, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, sieht in Trumps Vorgehen einen strategischen Umbau. Trump wolle die USA zu einem «territorial konsolidierten Imperium» auf dem amerikanischen Kontinent umbauen, sagte der Autor der Bücher «Welt in Aufruhr» und «Macht im Umbruch» gegenüber t-online.

Münkler warnt vor dem Ende der regelbasierten Weltordnung. Große Mächte agierten zunehmend als «Regelbrecher», was zu einer «gewaltaffinen Unordnung» führe. Er schlägt eine «Pentarchie» – ein System aus fünf Großmächten – als stabilere Alternative vor und fordert Europa auf, eigene Sicherheitskapazitäten massiv auszubauen.

Grönland gehört staatsrechtlich zu Dänemark, besitzt aber weitgehende Autonomie. Die weitläufige Arktis-Insel gilt aus sicherheitspolitischer Perspektive als strategisch bedeutsam.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.