Trump wies jedoch darauf hin, dass dieser Prozess auf ein großes Hindernis seitens der ukrainischen Führung stößt.

In einem Interview mit Reuters äußerte sich Präsident Trump zum Verhandlungsgeist beider Seiten: „Ich glaube, Putin ist zu einem Abkommen bereit. Die Ukraine hingegen ist weniger bereit dazu.“ Trump betonte zudem die Rolle der Vereinigten Staaten bei der Vermittlung dieses Prozesses: „Wir müssen Präsident Selenskyj dazu bewegen, dem zuzustimmen.“

US-Präsident Donald Trump. Foto: Weißes Haus US-Präsident Donald Trump. Foto: Weißes Haus

Im Gespräch über Sicherheitszusagen für die Ukraine schloss Präsident Trump diese Möglichkeit nicht aus, betonte aber die Unterstützung der Verbündeten. Er nannte erschreckende Opferzahlen, um die Dringlichkeit einer Einigung zu verdeutlichen: Wenn wir etwas tun können, werden wir helfen. Sie verlieren monatlich 30.000 Soldaten, sowohl ihre eigenen als auch die russischen.“

Trotz der derzeit etwas schärferen Rhetorik hatte das Verhältnis zwischen den USA und der Ukraine zuvor positive Anzeichen gezeigt. Ende Dezember letzten Jahres trafen sich der ukrainische Präsident Selenskyj und Präsident Trump in Florida und bezeichneten die Gespräche als produktiv. Die ukrainische Seite erklärte sogar, ein 20-Punkte -Friedensplan sei zu 90 % fertiggestellt.

Die Spannungen eskalierten jedoch, als Russland die Ukraine beschuldigte, kurz nach Selenskyjs Besuch 91 Drohnen für einen Angriff auf Putins Residenz eingesetzt zu haben, und erklärte, seine Verhandlungsposition zu verschärfen.

Präsident Trump reagierte zunächst „sehr verärgert“ auf die Anschuldigung, äußerte später jedoch Zweifel an deren Richtigkeit. Derzeit werden die US-Geheimdienste (CIA) mobilisiert, um den Fall zu untersuchen.

Quelle: https://congluan.vn/ong-trump-nga-da-san-ready-for-peace-negotiation-currently-is-ukraine-10326981.html