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Der Januar-Patchday von Microsoft brachte auch die monatlichen Sicherheitsupdates für die Windows-Betriebssysteme. Bereits einen Tag nach der Verteilung meldet Microsoft nun unerwünschte Nebenwirkungen. Immerhin: Einen Tipp als Notbehelf liefert Microsoft auch mit.
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Im Windows-Release-Health-Center hat Microsoft den Eintrag bei den betroffenen Betriebssystemen ergänzt. „Nach Installation der Windows-Sicherheitsupdates aus dem Januar 2026 traten Fehler in den Zugangsdaten-Abfrage-Prompts bei der Remote-Desktop-Verbindung mit der Windows-App auf Windows-Client-Geräten auf, die Azure Virtual Desktop und Windows 365 betreffen“, erklärt Microsoft die Symptome. Und weiter: „Das Problem betrifft die Windows-App auf bestimmten Windows-Builds und verursacht Anmeldefehler.“ Die Untersuchung und Debugging laufen, wobei sich die Azure-Virtual-Desktop- und Windows-Update-Teams koordinieren.
Verbindungsprobleme: Temporäre Gegenmaßnahmen
Microsoft schlägt zwei Möglichkeiten vor, mit denen sich Betroffene helfen können. Einerseits können sie den Remote-Desktop-Client für Windows für eine Verbindung zum Azure Virtual Desktop einsetzen. Der Download und ein Versionsverlauf steht auf einer eigenen Webseite von Microsoft bereit.
Andererseits bietet Microsoft die Windows-App auch als Web-Client auf der Webseite windows.cloud.microsoft an. Diese soll die beobachteten Probleme nicht aufweisen.
Die Liste der betroffenen Betriebssysteme ist lang. Die Verbindungsprobleme treten laut Microsoft in Windows 11 25H2, 24H2, 23H2, Windows 10 22H2, 21H2, Enterprise LTSC 2019 und 2016 sowie die Windows Server 2025, 2022 und 2019 auf.
Am Januar-Patchday von Microsoft, der in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in dieser Woche stattfand, hat der Hersteller mit den Sicherheitsupdates für die Windows-Betriebssysteme etwa eine bereits attackierte Schwachstelle (CVE-2026-20805) ausgebessert. Sie betrifft neben Windows 10 und 11 auch verschiedene Server-Ausgaben.
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(dmk)
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