Ziel der Kooperation ist es, Gambit beim Markteintritt im deutschsprachigen Raum zu unterstützen und zugleich das eigene Portfolio um digitale Wachstumsfelder zu erweitern.
Gambit Technologies will den Spielklassiker Schach zeitgemäß ins Digitalzeitalter überführen. Die Plattform setzt auf KI-gestütztes Spiele und ein Community-orientiertes Nutzererlebnis. Wie aus München-Ismaning zu hören ist, sieht Sport1 darin nicht nur Potenzial im Gaming-Bereich, sondern auch einen Ansatz, Sport, Technologie und Fan-Communitys neu zu verbinden. Der Einstieg erfolgt nicht als klassisches Investment, sondern über einen Media-for-Equity-Deal, bei dem Sport1 Reichweite und Vermarktungskompetenz einbringt.
„Mit der Kooperation mit Gambit setzen wir ein klares Zeichen für Innovation und Partnerschaft“, sagt Manuel Atzler, Director New Business & Brand Commercial bei Sport1. „Wir sehen in Gambit ein enormes Potenzial – nicht nur im Bereich Gaming, sondern auch in der Art und Weise, wie Technologie Communitys verbindet. Durch unseren Media-for-Equity-Deal schaffen wir die Basis für Wachstum und Markenbekanntheit im deutschsprachigen Markt.“
Auch auf Seiten des Startups wertet man die Zusammenarbeit als wichtigen strategischer Schritt. Gambit-CEO und Gründer Viktor Brolin sagt: „Unsere Mission ist es, die beste Online-Schachplattform der Welt zu schaffen – sicher, leistungsstark und für Spieler aller Stärken zugänglich. Mit Sport1 haben wir einen starken Partner, der unsere Vision teilt und uns beim Eintritt in den deutschsprachigen Markt unterstützt.“
Mit dem Deal setzt Sport1 eine New-Business-Strategie fort, die darauf abzielt, frühzeitig in digitale Innovationen zu investieren und Startups beim Markteintritt zu begleiten. Vorbild sind ähnliche Modelle, wie sie schon vor Jahren unter anderem die ProSiebenSat.1-Gruppe etabliert hat. Gleichzeitig will das Unternehmen neue Erlösmodelle jenseits klassischer Sportrechte und -formate erschließen. Und damit dann aber auch wieder zurück zu den Tagesaufgaben – und zur weiteren Neupositionierung zwischen Sport und Show, wie MEEDIA wiederholt berichtete.
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