Paderborn. Die Rückrunde beginnt für den SC Paderborn am Sonntag um 13.30 Uhr bei Holstein Kiel. Vieles spricht dafür, dass sich die Startelf von Ralf Kettemann zumindest in großen Teilen fast von selbst aufstellt, sofern es bis zum Anpfiff keine weiteren Ausfälle gibt.
Die zuletzt angeschlagenen Dennis Seimen, Tjark Scheller und Sven Michel fehlten zwar noch im Test gegen den SC Verl (2:1), sollten in Kiel aber wieder zur Verfügung stehen. Während die personelle Lage in der Defensive weitgehend klar ist, liegen die größten Fragezeichen in der Offensive.
So könnte der SC Paderborn bei Holstein Kiel auflaufen:
Tor: Im Tor dürfte wieder Dennis Seimen stehen. Zwar begann im Test gegen Verl Markus Schubert, das lag jedoch vor allem daran, dass Seimen im vorherigen Freundschaftsspiel gegen Sporting Charleroi einen Schlag abbekommen hatte. Für das Punktspiel in Kiel sollte der 20-Jährige wieder fit sein, kündigte Ralf Kettemann bereits an. Nach seiner starken Hinrunde, in der er sich bis in die U21-Nationalmannschaft spielte, ist Seimen klar die Nummer eins im Paderborner Tor.
Lesen Sie auch: Vertrag beim SC Paderborn läuft aus: Verteidiger spricht über seine unklare Zukunft
×
Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Bestätigung Ihrer Anmeldung.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Es ist einen Fehler aufgetreten
Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support
Newsletter
SC Paderborn 07
Wöchentlich alle News rund um den SC Paderborn.
Jetzt anmelden
Abwehr: Davor spricht vieles für die eingespielte Dreierkette. Von rechts nach links dürften Kapitän Felix Götze, der genesene Tjark Scheller und Calvin Brackelmann auflaufen. Brackelmann kehrt nach abgesessener Rotsperre zurück und sollte der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen. David Kinsombi, der gegen Verl noch in der Startelf stand, weil Scheller fehlte, wird es in Kiel voraussichtlich nicht in die Anfangsformation schaffen, dürfte aber zum zweiten Mal in dieser Saison im Kader stehen. Mattes Hansen und Jonah Sticker bleiben wohl nur Plätze auf der Bank.
Mika Baur (rechts) sollte erneut von Beginn an im Mittelfeldzentrum des SC Paderborn auflaufen dürfen.
| © Oliver Krato
Mittelfeld: Auf den Schienen sind die Rollen klar verteilt: Rechts ist Laurin Curda gesetzt, links Raphael Obermair. Zwar machten Ruben Müller und Niklas Mohr im Trainingslager sowie in den Testspielen auf sich aufmerksam, an der Hierarchie ändert das jedoch nichts. Beide bleiben vorerst Herausforderer.
Im zentralen Mittelfeld deutet ebenfalls alles auf Kontinuität hin. Mika Baur und Sebastian Klaas bilden aller Voraussicht nach erneut das Duo, das das Spiel der Paderborner ankurbeln soll. Santiago Castañeda und Luis Engelns gelten als erste Alternativen, dürften zum Rückrundenstart aber zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Angriff: Offen ist dagegen die Besetzung der vorderen Reihe. Hier hat Ralf Kettemann die Qual der Wahl. Die besten Karten sollte derzeit Steffen Tigges besitzen, der in der Vorbereitung sowohl gegen Sporting Charleroi als auch gegen den SC Verl traf. Neben ihm könnte es auf Nick Bätzner und Sven Michel hinauslaufen. Bätzner traf gegen Charleroi, Michel bereitete den Treffer vor – Argumente, die für beide sprechen.
Erste Alternative im Angriff ist Neuzugang Kennedy Okpala, der im Winter nach einem kurzen Transferstreit von Drittligist Waldhof Mannheim kam. Für einen Platz in der Startelf kommt er wohl aber noch nicht infrage, hinterließ aber einen starken Eindruck in der Vorbereitung. Trainer Ralf Kettemann sagt über einen möglichen Platz in der Anfangself: „Erstmal nicht. Aber er ist nicht weit weg, weil er einen guten Eindruck hinterlassen hat. Auch gegen Charleroi hatte er sehr gute Momente, war an einem Tor beteiligt und schießt gegen Verl einen rein. Man sieht schon, er hat den Punch. Er ist ein sehr guter Spieler für uns.“
Steffen Tigges (links) traf zuletzt im Test gegen den SC Verl und dürfte sich dadurch sein Ticket für die Paderborner Startelf gesichert haben.
| © sport/presse/foto Dünhölter
Lucas Copado, Stefano Marino und Filip Bilbija, die im Test gegen Verl keine nachhaltige Eigenwerbung betreiben konnten, dürften zwar im Kader stehen, zum Rückrundenstart aber zunächst nicht erste Wahl sein. Ganz auszuschließen ist ein Startelfeinsatz von Bilbija allerdings nicht. Mit acht Treffern ist er nach wie vor Toptorschütze der Paderborner und damit ein Spieler, mit dem jederzeit zu rechnen ist. Zudem hat der Angreifer gute Erinnerungen an Holstein Kiel: Am ersten Spieltag der Hinrunde sorgte er in der Nachspielzeit für den Lucky Punch zum 2:1-Sieg. Argumente, die ihn zumindest zu einer ernst zu nehmenden Option machen.
Mögliche Startelf des SC Paderborn: Seimen – Götze, Scheller, Brackelmann – Curda, Baur, Klaas, Obermair – Michel, Tigges, Bätzner.
Mit vielen Fotos: SC Paderborn schlägt SC Verl im letzten Test vor dem Rückrundenstart

