Murcia/Rostock. Da war mehr drin für die Seawolves, aber am Ende ging den Rostocker Basketballern beim Europe-Cup-Duell gegen UCAM Murcia die Kraft aus. Das Team von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz unterlag am Mittwochabend (14. Januar) beim spanischen Top-Klub mit 77:85 (18:14, 21:24, 17:23, 21:24).
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„Wir haben ein sehr gutes und fokussiertes Spiel gezeigt. Zwischen dem dritten und vierten Viertel haben wir etwas an Aggressivität eingebüßt, sodass Murcia daraus einen Vorteil gezogen hat“, urteilte der Coach.
Nach der ersten Niederlage im dritten Duell der Zwischenrunde liegen die Rostocker auf dem zweiten Platz hinter Murcia und vor dem Team aus Szombathely, das den ersten Sieg gegen Sopot feierte. Die noch sieglosen Polen sind nach den Hinspielen Tabellenletzter der Gruppe.
Noch stehen allen Teams drei Duelle bevor. Die Rostocker haben den Vorteil, gegen Murcia und die Ungarn vor eigenen Fans anzutreten. Am kommenden Dienstag steht den Wölfen vielleicht das Schlüsselspiel bevor. Mit einem Sieg gegen Trefl Sopot würden sie einen Riesenschritt in Richtung Viertelfinale machen. Nur der Tabellenerste und der Zweitplatzierte erreichen die nächste Runde.
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Hakanowitz: Halten alle Trümpfe in der Hand
„Wir halten alle Trümpfe zum Weiterkommen in der Hand. Das ist eine sehr gute Position, die wir nutzen wollen“, sagte Sportvorstand Jens Hakanowitz, der mit der Leistung der Mannschaft zufrieden war. Leider habe es gegen Murcia, die finanziell in einer anderen Liga als die Seawolves unterwegs seien, nicht ganz gereicht, meinte der Ex-Profi. In Murcias Mannschaft stecken geschätzt drei- bis viermal so hohe Personalkosten wie in Rostocks Team.
In Spanien bot sich den Seawolves durchaus die Chance, den Favoriten zu bezwingen. Nach rund fünf Minuten führten die Gäste mit 7:3. Danach agierten die Spanier zwar effizienter. Dennoch behauptete der Bundesligist bis zum Ende des ersten und des zweiten Viertels seine Führung.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Rostocker schwach. Sie fingen sich aber und legten einen 9:0-Punktelauf hin. Das Uniteam aus Spanien beeindruckte das aber nicht. Der Gegner steigerte sich, verteidigte aggressiv und ging mit einer Führung (61:56) in den Schlussabschnitt, den er clever verteidigte.
Rostock Seawolves: Baggette 6, TJ Crockett 9, Klassen 1, Kolenda 21, Lansdowne 11, Leuchten 13, Lockhart n. e., Nicholson 2, Schwartz 5, Theis 3, Zilinskas n. e.
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Murcia: Cacok 18, Cate 9, De Julius 6, Ennis 13, Falk 2, Forrest 11, Garcia 8, Lopez De La Torre, Martin, Naik 6, Radebaugh 2, Raieste 10.
OZ