Standdatum: 15. Januar 2026.
In Emden kamen Militär-Fahrzeuge aus Italien an.
Bild: dpa bildfunk | Lars Penning
Es handelt sich um die größte internationale Nato-Übung des Jahres. Bei dem Manöver wird geprüft, wie Kräfte und Material schnell und koordiniert verlegt werden können.
Wesentliche Teile der bis Mitte März andauernden Übung spielen sich in Norddeutschland ab. Bereits am Donnerstagmorgen sind am Hafen in Emden mehr als 2.000 Fahrzeuge und andere Geräte aus Italien eingetroffen. Sie werden von dort in die Lüneburger Heide verlegt.
Deutschland ist nach Angaben der Bundeswehr Gastgebernation des militärischen Großmanövers und zugleich auch Drehscheibe für den Umschlag. Ziel sei es, die Verteidigungsfähigkeit der Nato gegen Angriffe auf das Bündnisgebiet zu trainieren und zu demonstrieren. Insgesamt sollen 10.000 Soldatinnen und Soldaten in die Bundesrepublik verlegt werden. Elf Staaten sind an der Übung beteiligt.
Flugbetrieb in Bremen nicht eingeschränkt
Laut dem Landeskommando in Bremen wird auch über den Bremer Flughafen die Einreise der internationalen Übungsteilnehmer abgewickelt. Der Flugbetrieb und die Passagierabfertigung am Flughafen Bremen sollen durch die Übung aber nicht beeinträchtigt werden.
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Quellen:
buten un binnen und dpa.
Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 15. Januar 2026, 14 Uhr
