Dieser Ausfall schmerzt Eintracht richtig – und den Spieler auch!
Noch am Freitag gegen Dortmund (3:3) war Younes Ebnoutalib der große Held der Frankfurter, als er in seinem ersten Spiel nach seinem Wechsel aus Elversberg direkt das Tor zum 2:2 machte. Auch im Bundesliga-Spiel gegen Stuttgart (2:3) sollte er vorn wieder für Gefahr sorgen. Doch nach einem Zweikampf mit Stuttgarts Chabot musste Ebnoutalib früh ausgewechselt werden. Die Diagnose nach der Partie: Innenbandanriss im Knie. Er fällt mehrere Wochen aus.

Eintracht-Trainer Dino Toppmöller (44)
Foto: Pressefoto Rudel
Damit hat die Eintracht wieder ein Stürmer-Problem. Neben Ebnoutalib fehlt auch Jonathan Burkardt (25/Wade) weiterhin. Arnaud Kalimuendo (23) wird wohl am Freitag in Bremen (20.30 Uhr) in der Spitze auf sich allein gestellt sein. Der Franzose kam aber auch erst in der vergangenen Woche aus Nottingham. Nicht die besten Voraussetzungen.
„Younes geht es beschissen“
Am meisten tut die Verletzung allerdings Ebnoutalib weh. Der Stürmer ist seit seiner Kindheit großer Eintracht-Fan und schwebte nach seinem BVB-Tor auf Wolke 7. Dann der große Schock! Trainer Dino Toppmöller sagte vor der Bremen-Partie: „Younes geht es beschissen. Er hatte hier einen Traumstart und war dazu noch eine Art Hoffnungsträger mit seinem Auftreten. Es ist aber auch ein bisschen bezeichnend für unsere Saison.“
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Toppi weiter: „Es ist eine Challenge, die wir jetzt als Team annehmen müssen. Wieder ein Rückschlag. Es gilt aber sowohl für ihn, als auch für uns, jetzt weiterzumachen. Wir müssen jetzt wieder ein paar Lösungen finden.“
In Stuttgart werden neben Ebnoutalib auch Hugo Larsson (21) und Mario Götze (33) fehlen. Beide sind derzeit krank. In den Kader rückt dafür zum zweiten Mal nach dem HSV-Spiel Top-Talent Alexander Staff (17), um Toppmöller in der Offensive noch mehr Optionen zu geben. Der Trainer sagte: „Staffi ist bei uns im erweiterten Kreis und wir haben ihn natürlich auf dem Schirm. Aufgrund der Ausfälle fährt er jetzt mit.“