Liebe Leserinnen und Leser,
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In Kiel war am Wochenende alles Sonnenschein, sichtbar und spürbar im runderneuerten Kieler Konzerthaus am Schloss, wo sich die Kulturszene der Stadt mit den Mitarbeitern von Baufirmen, Handwerksbetrieben und Konzertbesuchern mischte und das gelungene Ergebnis der Sanierung mit den Kieler Philharmonikern im akustisch aufgerüsteten Konzertsaal feierte. Ein Beispiel für gemeinsame Anstrengungen von Stadt, Land und Einwohnerschaft, wie am Eröffnungsabend nicht nur einmal mit Stolz bemerkt wurde.
Und wer weiß, vielleicht war ja der ein oder andere Gast aus der Eutiner Kulturszene darunter und lässt sich das Gehörte noch mal durch den Kopf gehen. Denn auch dort geht es jetzt ums Ganze eines städtischen Kulturguts: Die Eutiner Festspiele, die 1951 erstmals stattfanden. Nach diversen erfolglosen Versuchen, Land, Stadt und Kreis stärker in das ehrenamtlich geführte Sommerfestival einzubinden, hat Unternehmer Falk Herzog als Interims-Geschäftsführer (ehrenamtlich seit 2017!) jetzt hingeworfen. Ausgerechnet zum Jubiläum, ausgerechnet nach dem Rekordjahr 2025 mit 65.000 Besuchern im Open-Air-Theater im Eutiner See. Und nach Fertigstellung des Ersatzneubaus 2024, seit der die Seebühne wieder glänzt. Es könnte für die Kommunalpolitik lohnen, sich nochmal hineinzudenken. Sind die Eutiner Festspiele doch Touristenmagnet, Identifikationsort und Wirtschaftsfaktor gleichzeitig. Alles Dinge, die schmerzlich zu vermissen wären, sofern sich Stadt und andere öffentliche Träger nicht bald besinnen.
Ein kulturreiches Wochenende wünscht Ihnen
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Ihre Ruth Bender,
Kulturredakteurin
Sehenswert
Gegenwart wird oft erst über die Vergangenheit durchsichtig. Das sieht man am Theaterfundstück „Der blinde Passagier“. Die Fluchtgeschichte aus der Nazi-Zeit, die Maria Lazar schon 1938/39 schrieb, ist so rasant erzählt wie verstörend aktuell. Spannend, welche Gedanken Regisseur Malte Kreutzfeldt vor der Premiere am Kieler Schauspiel dazu durch den Kopf gehen.
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Hörenswert
Mozart geht immer. Das dürfte auch der Hornist und Bernstein-Preisträger Felix Klieser beweisen, wenn er am 16. Januar im Konzerthaus am Schloss mit dem Zemlinsky Quartett zur Mozart-Journey startet. Was die Konzertwoche sonst noch von Chor bis Kammermusik zu bieten hat, hat mein Kollege Christian Strehk gesammelt.
Liebenswert
Zwei Legenden des deutschen Fernsehens treffen auf den Meister des so feinsinnigen wie unverwechselbar trockenen Humors, wenn sich Senta Berger und Fritz von Thun am Sonntag im Konzerthaus Loriots „Szenen einer Ehe” vornehmen. Garantiert sind unauflösliche Missverständnisse und pointierte Dialoge, frei nach dem Motto: „Ich möchte einfach nur sitzen …“
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Beachtenswert
Gerade hat die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek mit der Gespenstergeschichte „Bulemanns Haus” eine weitere Handschrift von Theodor Storm für ihre Sammlung erworben. Und die ist nicht nur digital zugänglich; auch direkt könnte man sie vom Fachpersonal instruiert im Lesesaal anschauen. Es lohnt aber auch, sich einfach so in den Sartori-und-Berger-Speicher hineintreiben zu lassen, auf einen Kaffee oder eine Runde Stöbern in den Druckwerken, die von Land und Leuten berichten.
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Freizeitwert
Das Museum Tuch+Technik kommt bei mir notorisch zu kurz. Dabei lockt das Museum, das die Geschichte der Textilindustrie in Neumünster im Blick hat, alljährlich mit vielfältigem Programm. 2025 war das Highlight die Ausstellung mit Bildern des Hamburger Modefotografen F.C. Gundlach. Spannend wird es nun wieder, wenn ab 21. Januar „Wyschywanka – Projekt Hoffnung“ mit Stickwerken von mehr als 200 Frauen die Handwerkstechnik als nonverbale, internationale Sprache erkundet.
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KN