Was im Jahr 1901 mit Vorträgen zu „Ernährung und Verdauung“ bei der „Vereinigung zur Veranstaltung von Volkshochschulkursen begonnen hat, ist mittlerweile eine der ältesten Volkshochschulen der Republik. Mit 14.590 Unterrichtseinheiten und 199 Dozenten ist die Volkshochschule (VHS) die größte Bildungseinrichtung der Stadt.
Der offizielle Festakt mit Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) ist im Herbstsemester Ende Oktober geplant. Zunächst wird das Jubiläum am Montag, 20. Februar, intern gefeiert, zu dem aktuelle und ehemalige Mitarbeitende eingeladen sind. „Es sind gerade die Menschen, die hier arbeiten, die den Erfolg der Einrichtung ausmachen“, erklärt die stellvertretende Leiterin Heike Ettischer.
Bis dahin konzentriert sich das Haus, das seit Jahren im Bürgerhof zuhause ist, auf seine Kernkompetenzen der Bildung und Weiterbildung. Sehr zur Freude von Sozialdezernent David Guthier (SPD). „Bildung ist der Schlüssel zu sozialer Teilhabe und einem erfolgreichen Berufsleben. Weiterbildung ist für uns eine zentrale Säule.“ Dabei spielt das Institut für Erwachsenenbildung eine entscheidende Rolle: „Hier werden ganz konkrete Angebote dafür gemacht“, sagte Guthier.
Schwerpunkt Sprachkurse
Das Angebot der VHS ist breitgefächert. Neben Sprachkursen, die etwa ein Viertel des Programms ausmachen, gibt es Vorträge zu Politik, Gesellschaft und Umwelt sowie Kurse unter der Rubrik „Gesundes Leben“. Diese umfassen Tanz, Yoga und Gymnastik, aber auch Seminare zu Weinwissen oder der japanischen Teezeremonie. Besonders beliebt sind die Sprachkurse: Neben Klassikern wie Italienisch gibt es in diesem Jahr auch einen neuen Koreanisch-Kurs. Heike Ettischer betont die Vorteile des Präsenzunterrichts: „Bei uns wird auch die Grammatik vermittelt.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Deutschkursen für Nicht-Muttersprachler. „Die Volkshochschule ist der größte Träger von Sprachkursen in der Stadt“, betont Jörn Rebholz, Bereichsleiter für Weiterbildung und Integration bei der Stadtverwaltung. Sozialdezernent Guthier ergänzt: „Sprache ist der wichtigste Baustein für Teilhabe.“ Auch Alphabetisierungskurse gehören zum Angebot der VHS: „Denn es ist nie zu spät, um Lesen und Schreiben zu lernen.“
Zu den Fremdsprachen zählen im übrigen auch die Dialekte. Dazu werden ebenfalls Veranstaltungen angeboten. Nach der Premiere des „Pfälzer Abends“ mit Michael Konrad gestaltet Edith Brünnler in diesem Jahr am 20. März, den Jubiläumsabend unter dem Titel „Uff mich heert jo käner“.
Zum Jubiläum besondere Veranstaltungen
Das Jubiläumsjahr hält weitere besondere Veranstaltungen bereit. Neben der Aktionswoche zu „Fairem Handel“ in Kooperation mit der Rheingalerie und dem „Hitzeaktionstag“ am 9. Mai wird es unter anderem eine Party zum Internationalen Frauentag am 7. März sowie Sprachforen mit Schnupperkursen geben. Der „Demokratietag“ findet im September statt. „Wir schaffen hier Begegnungsräume. Die VHS ist ein Leuchtturm der Begegnung“, so Guthier.
Im Frühjahr ist zunächst das Frühjahrssemester bis August im Fokus, das rund 450 Kurse umfasst. Die genaue Zahl wussten weder Ettischer noch Rebholz. Doch selbst das neue, rund 200 Seiten starke Kursprogramm ist bei Veröffentlichung bereits veraltet, wie Ettischer erklärt: „Bis zum Semesterende kommen ständig neue Angebote hinzu.“ Das aktuelle Programm sowie die Jubiläumsveranstaltungen sind auf der Internetseite www.vhs-lu.de unter dem Punkt „125 Jahre Bildung für alle“ zu finden.
Die Volkshochschule Ludwigshafen hat sich in den vergangenen 125 Jahren zu einem zentralen Bildungsort entwickelt. Gegründet wurde sie durch den Bayerischen Lehrerverband, den Arbeiter-Fortbildungsverein, den Kaufmännischen Verein und den Gewerbeverein. Für die ersten Vortragsreihen konnten Professoren der Universität Heidelberg gewonnen werden.
Was im Jahr 1901 mit Vorträgen zu „Ernährung und Verdauung“ bei der „Vereinigung zur Veranstaltung von Volkshochschulkursen begonnen hat, ist mittlerweile eine der ältesten Volkshochschulen der Republik. Mit 14.590 Unterrichtseinheiten und 199 Dozenten ist die Volkshochschule (VHS) die größte Bildungseinrichtung der Stadt.
Der offizielle Festakt mit Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) ist im Herbstsemester Ende Oktober geplant. Zunächst wird das Jubiläum am Montag, 20. Februar, intern gefeiert, zu dem aktuelle und ehemalige Mitarbeitende eingeladen sind. „Es sind gerade die Menschen, die hier arbeiten, die den Erfolg der Einrichtung ausmachen“, erklärt die stellvertretende Leiterin Heike Ettischer.
Bis dahin konzentriert sich das Haus, das seit Jahren im Bürgerhof zuhause ist, auf seine Kernkompetenzen der Bildung und Weiterbildung. Sehr zur Freude von Sozialdezernent David Guthier (SPD). „Bildung ist der Schlüssel zu sozialer Teilhabe und einem erfolgreichen Berufsleben. Weiterbildung ist für uns eine zentrale Säule.“ Dabei spielt das Institut für Erwachsenenbildung eine entscheidende Rolle: „Hier werden ganz konkrete Angebote dafür gemacht“, sagte Guthier.
Schwerpunkt Sprachkurse
Das Angebot der VHS ist breitgefächert. Neben Sprachkursen, die etwa ein Viertel des Programms ausmachen, gibt es Vorträge zu Politik, Gesellschaft und Umwelt sowie Kurse unter der Rubrik „Gesundes Leben“. Diese umfassen Tanz, Yoga und Gymnastik, aber auch Seminare zu Weinwissen oder der japanischen Teezeremonie. Besonders beliebt sind die Sprachkurse: Neben Klassikern wie Italienisch gibt es in diesem Jahr auch einen neuen Koreanisch-Kurs. Heike Ettischer betont die Vorteile des Präsenzunterrichts: „Bei uns wird auch die Grammatik vermittelt.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Deutschkursen für Nicht-Muttersprachler. „Die Volkshochschule ist der größte Träger von Sprachkursen in der Stadt“, betont Jörn Rebholz, Bereichsleiter für Weiterbildung und Integration bei der Stadtverwaltung. Sozialdezernent Guthier ergänzt: „Sprache ist der wichtigste Baustein für Teilhabe.“ Auch Alphabetisierungskurse gehören zum Angebot der VHS: „Denn es ist nie zu spät, um Lesen und Schreiben zu lernen.“
Zu den Fremdsprachen zählen im übrigen auch die Dialekte. Dazu werden ebenfalls Veranstaltungen angeboten. Nach der Premiere des „Pfälzer Abends“ mit Michael Konrad gestaltet Edith Brünnler in diesem Jahr am 20. März, den Jubiläumsabend unter dem Titel „Uff mich heert jo käner“.
Zum Jubiläum besondere Veranstaltungen
Das Jubiläumsjahr hält weitere besondere Veranstaltungen bereit. Neben der Aktionswoche zu „Fairem Handel“ in Kooperation mit der Rheingalerie und dem „Hitzeaktionstag“ am 9. Mai wird es unter anderem eine Party zum Internationalen Frauentag am 7. März sowie Sprachforen mit Schnupperkursen geben. Der „Demokratietag“ findet im September statt. „Wir schaffen hier Begegnungsräume. Die VHS ist ein Leuchtturm der Begegnung“, so Guthier.
Im Frühjahr ist zunächst das Frühjahrssemester bis August im Fokus, das rund 450 Kurse umfasst. Die genaue Zahl wussten weder Ettischer noch Rebholz. Doch selbst das neue, rund 200 Seiten starke Kursprogramm ist bei Veröffentlichung bereits veraltet, wie Ettischer erklärt: „Bis zum Semesterende kommen ständig neue Angebote hinzu.“ Das aktuelle Programm sowie die Jubiläumsveranstaltungen sind auf der Internetseite www.vhs-lu.de unter dem Punkt „125 Jahre Bildung für alle“ zu finden.
Die Volkshochschule Ludwigshafen hat sich in den vergangenen 125 Jahren zu einem zentralen Bildungsort entwickelt. Gegründet wurde sie durch den Bayerischen Lehrerverband, den Arbeiter-Fortbildungsverein, den Kaufmännischen Verein und den Gewerbeverein. Für die ersten Vortragsreihen konnten Professoren der Universität Heidelberg gewonnen werden.