Das neue Gastro-Konzept des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe nimmt bald weiter Form an. Als Nächstes wird das ehemalige Restaurant „Zooterrassen“ neu aufgelegt. Über die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes muss der Gemeinderat noch abstimmen. Die Pläne dazu wurden am Donnerstag, 15. Januar, im Bauausschuss verabschiedet.

Alle Hintergründe der Bauarbeiten haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst: Gastro-Comeback 2027? Sanierung der Zooterrassen soll 1,18 Millionen kosten

Gebäude „im Herzen des Zoos“ muss erneuert werden

Dr. Matthias Reinschmidt, Direktor des Karlsruher Zoos, lobt zu Beginn der Sitzung die Übernahme des Gastro-Betriebs durch den Schweizer Großpächter Marché Mövenpick. „Seit Beginn der Übernahme vor rund einem Jahr haben sich die Einnahmen verdoppelt“, sagt Reinschmidt. Und das, obwohl erst zwei Restaurants auf dem Gelände in Betrieb sind.

Das ehemalige Restaurant Zooterrassen im Karlsruher Zoo.

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Das ehemalige Restaurant Zooterrassen im Karlsruher Zoo.
Foto: Emelie Stump

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Das ehemalige Restaurant Zooterrassen im Karlsruher Zoo.
Foto: Emelie Stump

Bei dem baufälligen Gebäude müssten Verglasung, Heizung, Wasser sowie Strom erneuert werden. Außerdem weise es einige Sicherheitsmängel auf, so der Zoodirektor. „Das Gebäude steht im Herzen des Zoos und das kann so nicht bleiben.“

Deckt die Sanierung Nachhaltigkeit und Denkmalschutz ab?

Unter den Stadträten und -rätinnen wird die Frage nach dem Denkmalschutz laut: Sind die Vorgaben seitens der Behörde mit Zielen der Nachhaltigkeit vereinbar? Stadträtin Petra Lorenz (FDP/FW) fragt zudem, wie sich die genannten Investitionskosten darstellen. Da die Baugenehmigung noch ausstehe, sorge sie sich, dass die bisher veranschlagten 1,4 Millionen Euro noch ansteigen könnten – besonders in Anbetracht des Denkmalschutzes, der gewisse Kosten in die Höhe treiben könnte.

Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt mit dem Papageien Nobby im Interview mit ka-news.

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Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt mit dem Papageien Nobby im Interview mit ka-news.
Foto: Thomas Riedel

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Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt mit dem Papageien Nobby im Interview mit ka-news.
Foto: Thomas Riedel

Laut Reinschmidt beinhalten die Baukosten bereits eine umfangreiche Sanierung. Zudem sei die Baugenehmigung in den letzten Zügen und werde bald erfolgen. Der Denkmalschutz sei überschaubar: Er beziehe sich nur auf einige Gestaltungselemente im Gastraum, sodass die Grundsanierung im Zuge der Nachhaltigkeit uneingeschränkt erfolgen können sollte.

Der Bauausschuss nahm die Beschlussvorlage einstimmig an. Nun muss noch der Gemeinderat dem Beschluss zustimmen.

Wo können Besucher bis dahin im Zoo essen gehen?

Bislang wurden unter der Leitung des Schweizer Großpächters Marché Mövenpick einige Restaurants neu eröffnet, wie etwa das „Exo“ oder der „Waffel Garten“.

Eine Neueröffnung des ehemaligen Cafés „Karlkutta“ im Zoo wird für 2026 erwartet. Alles dazu können Sie hier nachlesen: Was passiert im Ex-Karlkutta im Zoo Karlsruhe? Neueröffnung 2026 erwartet

  • Franziska Gebhard

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