Scott Bessent

Stand: 15.01.2026 18:24 Uhr

US-Finanzminister Bessent hat neue Sanktionen gegen Mitglieder der iranischen Führung angekündigt. Vor allem deren Einnahmen aus dem Ölgeschaft sollen sanktioniert werden. 18 Personen und Firmen stünden dabei im Fokus.

Die US-Regierung hat auf das brutale Vorgehen gegen Proteste im Iran mit einer neuen Welle von Sanktionen gegen Politiker und Unternehmen reagiert.

Betroffen ist diesmal unter anderem der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani. Er sei einer der ersten ranghohen Politiker gewesen, die zu einer gewaltsamen Niederschlagung der Demonstrationen aufgerufen habe, hieß es in der Mitteilung. Laridschani ist eine Schlüsselfigur in der Islamischen Republik und gehört zu den engsten Vertrauten des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei.

Einnahmen aus Erdölgeschäft im Visier

Laut dem US-Finanzministerium geht es außerdem darum, die Machthaber in Teheran finanziell auszutrocknen. So nehmen man verdeckte Bankennetzwerke ins Visier, über die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft flössen. Das neue Vorgehen richtet sich gegen 18 Personen und Firmen, gegen die die US-Regierung solche Vorwürfe erhebt.

Während der aktuelle Protestwelle im Iran wurden nach Angaben von Aktivisten bereits mehrere Tausend Demonstranten von Sicherheitskräften getötet. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres eine Einmischung angekündigt, sollten bei den Protesten „friedliche Demonstranten“ getötet werden.