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Die Existenz von Freddie Mercurys Tochter wurde erst 2024 bekannt. Nun ist Bibi im Alter von nur 48 Jahren verstorben – nach langem Kampf gegen eine seltene Krankheit.

London – Die geheime Tochter von Freddie Mercury (45, † 1991) ist tot. Bibi, wie der legendäre Queen-Frontmann sie liebevoll nannte, starb im Alter von 48 Jahren nach einem langen Kampf gegen Chordom, eine seltene Form von Wirbelsäulenkrebs. Ihr Ehemann Thomas teilte gegenüber Daily Mail mit, dass seine Frau friedlich eingeschlafen sei. Sie hinterlässt zwei Söhne im Alter von neun und sieben Jahren. „B ist nun bei ihrem geliebten und liebenden Vater in der Welt der Gedanken“, so Thomas. „Ihre Asche wurde über den Alpen in den Wind gestreut.“

Queen-Leadsänger Freddie Mercury 1985 auf der Bühne beim Live Aid Benefizkonzert im Wembley-Stadion.Erst 2024 erfuhr die Welt, dass Freddie Mercury – hier beim legendären Queen-Auftritt beim Live Aid im Wembley-Stadium 1985 – eine Tochter hatte. © IMAGO/Avalon.red

Die Existenz der Tochter von Freddie Mercury wurde erst im September 2024 durch das Buch „Love, Freddie“ der britischen Musikjournalistin Lesley Ann Jones (69) öffentlich bekannt. Jones zufolge zeugte Freddie Mercury Bibi 1976 während einer Affäre. Die Autorin behauptete, DNA-Beweise für die Vaterschaft zu besitzen. Laut Jones soll der Queen-Sänger seine Tochter auch „trésor“ – französisch für Schatz – und „little froggie“ – kleiner Frosch – genannt haben. Die Queen-Songs „Bijou“ und „Don‘t Try So Hard“ sollen von ihr handeln.

Freddie Mercury hinterließ seiner Tochter 17 Bände persönlicher Tagebücher als Vermächtnis

Bibi soll mit dem Wissen aufgewachsen sein, dass Freddie Mercury ihr biologischer Vater war. Sie habe seine Konzerte besucht und Queens Welttourneen auf einem Globus verfolgt, den ihr Vater ihr schenkte. Vor seinem Tod 1991 an einer durch Aids verursachten Lungenentzündung vertraute Freddie Mercury seiner Tochter 17 Bände handgeschriebener Tagebücher an. Diese Journale bildeten die Grundlage für Jones’ Biografie, an der sie vier Jahre lang mit Bibi zusammenarbeitete. Die britische Journalistin beschreibt gegenüber Daily Mail ihre Trauer: „Ich bin am Boden zerstört über den Verlust dieser Frau.“

Der Krebs trat laut GBNews bereits in Bibis Kindheit auf, weshalb ihre Familie häufig umzog, um Zugang zu Spezialbehandlungen zu erhalten. Nach Jahren der Remission kehrte die Krankheit zurück, was sie dazu brachte, sich an Lesley Ann Jones zu wenden. Wie die Autorin enthüllte, hatte Bibi zuvor jahrzehntelang geschwiegen, weil sie als Ärztin befürchtete, dass die öffentliche Aufmerksamkeit ihre Karriere und die Beziehung zu ihren Patienten gefährden könnte.

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In einem Statement vor Veröffentlichung des Buches schrieb sie laut Daily Mail: „Ich wollte meinen Vater nicht mit der ganzen Welt teilen. 30 Jahre lang musste ich mein Leben und meine Familie ohne ihn aufbauen und akzeptieren, dass er nicht da sein würde, um die glücklichen Momente mit uns zu teilen.“ Die in Frankreich lebende Familie soll nun erwägen, einige Fotos von ihr und Freddie Mercury zu veröffentlichen. Kürzlich überraschte Queen-Legende Brian May die Fans mit einem unbekannten Weihnachtssong mit Freddie Mercury. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, gbnews.com