Großeinsatz im Ruhrgebiet

Passanten finden sterbenden 17-Jährigen auf Gehweg

Aktualisiert am 15.01.2026 – 10:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Polizei hat einen Sichtschutz aufgebaut: Ein 17 Jahre alter Jugendlicher ist in Castrop-Rauxel stark blutend von Passanten entdeckt worden.Vergrößern des Bildes

Die Polizei hat einen Sichtschutz aufgebaut: Ein 17 Jahre alter Jugendlicher ist in Castrop-Rauxel stark blutend von Passanten entdeckt worden. (Quelle: Justin Brosch/dpa)

Passanten entdecken einen schwer verletzten Mann – und beginnen mit Reanimationsversuchen. Eine Jugendliche wird festgenommen.

In Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet ist am Mittwochabend ein 17-jähriger Jugendlicher mutmaßlich getötet worden. Eine Polizeisprecherin bestätigte t-online den Todesfall und den darauffolgenden Großeinsatz. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

WDR und „Bild“-Zeitung berichteten übereinstimmend, dass Passanten den leblosen jungen Mann gegen 18 Uhr auf dem Bürgersteig gefunden hätten. Sie begannen den Berichten zufolge sofort mit Reanimationsversuchen und alarmierten den Rettungsdienst. Doch alle Bemühungen blieben vergeblich: Der Jugendliche starb noch vor Ort.

Die Polizei gab am Vormittag bekannt, dass eine 17-Jährige festgenommen worden sei. Sie habe von einer Notwehrlage gesprochen. Die genauen Abläufe der Tat seien noch Gegenstand der Ermittlungen.

Laut „Ruhr Nachrichten“ soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bei der auch ein Messer zum Einsatz gekommen sei. Die „Bild“-Zeitung berichtete, der Mann sei in der Folge verblutet. Dem Bericht zufolge soll ein Zeuge laute Schreie gehört haben.

Die Polizei löste einen Großeinsatz aus und sperrte das Gebiet weiträumig ab. Das Technische Hilfswerk leuchtete ein angrenzendes Waldstück aus.

Castrop-Rauxel liegt im nördlichen Ruhrgebiet, nordwestlich von Dortmund im Kreis Recklinghausen. Die Stadt hat rund 70.000 Einwohner.