Immer mehr Menschen kommen mit schweren Problemen zu den Bahnhofsmissionen in Bayern – auch in Würzburg. Davon hat sich Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach bei einem Besuch vor Ort ein Bild gemacht.

Besonders stark zugenommen haben psychische Erkrankungen und Suchtprobleme: Inzwischen betrifft das mehr als ein Drittel aller Hilfesuchenden – ein Anstieg um rund 120 Prozent seit 2020.

Dazu kommen Altersarmut und Einsamkeit, die sich ebenfalls spürbar auf die Gesundheit auswirken, so das Gesundheitsministerium.

Um schneller helfen zu können, sollen die Bahnhofsmissionen künftig enger mit sozialen und seelischen Hilfsangeboten wie den Krisendiensten zusammenarbeiten. Ziel ist es, Betroffene gezielt und ohne Umwege zu unterstützen.