Kiel. Ein halbes Jahr lang durch Wüsten, Regenwälder, Gipfel und Tundren: Der Kieler Björn Dziambor, auch Gründer von Pinkeltuch „Läppie“, bezwang 2023 gemeinsam mit seiner Partnerin Annika Schwertner einen der längsten Wanderwege in den USA – und hat nun ein Buch über seine Reise geschrieben.
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„Ein echter Autor zu sein und in Buchläden neben Tobi Schlegel oder Hape Kerkeling zu liegen, ist immer noch nicht greifbar für mich“, sagt Dziambor. Der Kieler habe sich mit dem Wandern des Pacific Crest Trails einen Lebenstraum erfüllt. Schon während der Reise kam ihm die Idee, seine Erlebnisse aufzuschreiben.
Pacific-Crest-Trail: Kieler bezwang Fernwanderweg in den USA
Der 4265 Kilometer lange Wanderweg gilt als einer der längsten und anspruchsvollsten seiner Art. Er verläuft im Inland parallel zur Küste und startet in der Nähe der mexikanischen Grenze. Dabei ist das Terrain sehr vielfältig. „Wir folgten dem Weg durch Wüsten, alpine Tundren und Wiesen, Vulkanlandschaften und Regenwälder“, erzählt Dziambor.
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Ein echter Autor zu sein und in Buchläden neben Tobi Schlegel oder Hape Kerkeling zu liegen, ist immer noch nicht greifbar für mich.
Björn Dziambor
Thru-Hiker und Buchautor
Das Besondere: Während Dziambor und Schwertner unterwegs waren, seien die höchsten Schneefälle aller Zeiten gemessen worden. „Wir mussten uns kurzerhand Eispickel und Grödel besorgen und die Schneecamping-Basics lernen“, sagt Dziambor.
Schon während der Reise habe Dziambor im Kopf gehabt, ein Buch über seine Erlebnisse zu schreiben. „Inmitten von Schneemassen sprach ich es dann endlich aus und wir fingen an, an möglichen Buchtiteln zu feilen.“ Im August 2023, mitten in Nordoregon, kontaktierte Dziambor einen Bekannten und bekam einen Kontakt zum Verlag.
„7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail“: Was können Leser erwarten?
Was mit einem Manuskript begann, endete im November 2025 mit seinem eigenen Buch „7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail – als Thru-Hiker von Mexiko nach Kanada“. Rund neun Monate schrieb der Kieler insgesamt an seinem Werk.
Was die Leser erwartet? „Es ist nicht das stumpfe Herunterrattern von Tagebucheinträgen“, sagt Dziambor. „Vielmehr habe ich versucht, die wichtigsten Erlebnisse innerhalb dieser sechs Monate in kleinen Geschichten darzustellen.“
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Neben den persönlichen Begegnungen biete Dziambors Buch auch viele Informationen über den Weg und die Landschaft, sodass es gleichermaßen für zukünftige Thru-Hiker als auch für jedermann gut zu lesen sei. Dziambors Buch ist ab sofort im Handel erhältlich und kostet 14 Euro.
KN