Frankreich befindet sich weiter in einer Haushaltskrise. Die Regierung hat geplante Haushaltsberatungen im Parlament verschoben, weil sich keine Einigung abzeichnet.
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Artikelzusammenfassung
Die Haushaltsberatungen im französischen Parlament am Freitag wurden abgesagt, da keine Einigung in Sicht ist. Frankreich steht unter Druck, seine Staatsfinanzen aufgrund einer Rekordverschuldung zu sanieren. Bereits zwei Regierungschefs sind im Streit um den Haushalt gestürzt. Premierminister Sébastien Lecornu trat im Oktober zurück, wurde aber von Präsident Macron erneut ernannt. Die Situation bleibt spannend und wir halten Sie auf dem Laufenden.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Laurent Panifous, Minister für die Beziehungen zum Parlament: „Wir bewegen uns endgültig weg von einem Kompromiss, der für die Mehrheit der Abgeordneten akzeptabel ist.“
© Bastien Ohier/Hans Lucas/AFP/Getty Images
Für den heutigen Freitag geplante Haushaltsberatungen im französischen Parlament finden nicht statt. Das teilte Laurent Panifous, Minister für die Beziehungen zum Parlament, am späten Donnerstagabend mit. Grund dafür ist es, dass eine Einigung über einen Haushalt nicht in Sicht ist. „Wir bewegen uns endgültig weg von einem Kompromiss, der für die Mehrheit der Abgeordneten akzeptabel ist“, sagte Panifous.
Frankreich steht angesichts einer
Rekordverschuldung von 117 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) unter
Druck, seine Staatsfinanzen zu sanieren. Im Streit um den Haushalt sind in Frankreich bereits zwei Regierungschefs gestürzt worden. Der aktuelle Premierminister Sébastien Lecornu war im Oktober ebenfalls zurückgetreten, wurde dann aber von Präsident Emmanuel Macron erneut zum Premierminister ernannt.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.