Der dänische Steinwollehersteller Rockwool gab in dieser Woche bekannt, dass die russischen Vermögenswerte des Unternehmens von der russischen Regierung beschlagnahmt wurden. Diese Nachricht kam laut Ålandsbanken nicht überraschend, nachdem es in den vergangenen Jahren zu ähnlichen Vorfällen gekommen war.

Obwohl Russland etwa sieben Prozent des Umsatzes und zwölf Prozent des operativen Ergebnisses ausmachte, schätzt die Bank, dass diese Entwicklung vom Aktienmarkt positiv bewertet werden sollte.

Die Bank hebt unter anderem hervor, dass sich das Unternehmen nun vollständig auf das verbleibende operative Geschäft konzentrieren kann. Zudem werde Rockwool für viele Investoren „investierbarer“ und biete eine Exponierung gegenüber einer stärkeren europäischen Baukonjunktur.

Ålandsbanken verweist zudem auf eine attraktive Bewertung und eine starke Bilanz mit Netto-Cash. Darüber hinaus sieht die Bank für Rockwool im kommenden Jahr die Möglichkeit, neben der regulären Dividende weitere Aktienrückkäufe im Umfang von 50 bis 75 Millionen Euro pro Jahr durchzuführen.