Von Bären, Schneeaffen und türkisfarbenen Wasserwelten berichten die Naturfilme, die im Müritzeum über die Leinwand flimmern. Die Filme zeigen die fremde Natur in ihrer Schönheit und Bedrohtheit. „Gefährlich nah – Wenn Bären töten“ lautet der Titel des Streifens, der heute ab 19 Uhr im Naturerlebniszentrum läuft. Der unter der Regie von Andreas Pichler ausgezeichnete Film stellt sich der Frage: Wem gehört der Wald und wem die Natur?
Nach dem tragischen Tod des 26-jährigen Joggers Andrea Papi machen sich die Ranger um Claudio und Roberto fieberhaft auf die Jagd nach der „Problembärin“ JJ4. Doch während die Angst vor Bären wächst, eskaliert der Streit zwischen Tierschützern und Bärengegnern, und heikle Fragen drängen sich auf. Soll JJ4 getötet werden?
Viel weiter entführen die beiden Filme des letzten Kinoabends im Müritzeum der Naturfilmreihe, bei der die preisgekrönten Streifen des renommierten Darßer Naturfilmfestivals 2025 gezeigt werden. Am Freitag 31. Januar, wird es ab 19 Uhr zunächst auf wilde Inseln gehen und dann in eine schneereichere Gegend. Das NaturErlebnisZentrum zeigt „Wilde Trauminseln – Die Seychellen“ (Regie: Thomas Behrend, Martina Andres, Manuel Spescha). Dieser Film erhielt den Jurypreis Kamera beim Darßer Naturfilmfestival im vergangenen Jahr. Den Publikumspreis erhielt der Film: „Japans Schneeaffen.“(Regie: Kosuke Hayashi). Mit diesem Film endet die Reihe der Kinofilme, die das Müritzeum gemeinsam mit dem Müritz-Nationalpark organisiert hat. Mit der Filmreihe möchten die Einrichtungen ein nachhaltiges Verständnis für globale Zusammenhänge unseres Planeten schaffen und zu einer vertieften Auseinandersetzung mit aktuellen Umweltfragen anregen.
Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, um Spenden wird gebeten. Getränke werden vor Ort angeboten. Die Platzanzahl im Kinosaal ist beschränkt, bitte rechtzeitig vor Ort sein.

