Besonders gut ist die erste Fahrstunde für einen Fahrschüler in München nicht gelaufen: Die wurde nämlich vorzeitig durch die Polizei beendet, wie diese mitteilt. Der Grund: Der 22-Jährige war bekifft zur ersten Stunde gekommen.

Beamte der Verkehrspolizei zog den jungen Mann am Dienstagvormittag wegen „drogentypischer Auffälligkeiten“ im Stadtteil Milbertshofen aus dem Verkehr. Ein freiwilliger Drogentest zeigte Cannabiskonsum an. Daraufhin ordnete die Polizei eine Blutentnahme an.

Der 22-Jährige kassierte nicht nur eine Geldstrafe von 500 Euro, sondern direkt seinen ersten Punkt in Flensburg sowie eine Sperre für die Erlangung der Fahrerlaubnis.

Cannabis-Verbot hinterm Steuer

Für Fahranfänger gilt nicht nur für Alkohol, sondern laut ADAC auch für THC ein Verbot am Steuer. Das Verbot gilt bis zum Ende der Probezeit nach zwei Jahren sowie für Fahrerinnen und Fahrer unter 21 Jahren. Die Münchner Polizei wies nochmals darauf hin, dass das Führen von Kraftfahrzeugen unter Einfluss von Betäubungsmitteln verboten bleibt, obwohl der Konsum bestimmter Mittel grundsätzlich legal ist.

In Augsburg geraten Fahrschulen derzeit übrigens zunehmend unter Druck. Die Ankündigung des Verkehrsministers, dass der Führerschein billiger werden soll, lässt viele Fahrschüler abwarten. Das hat Folgen für die Augsburger Fahrschulen.

  • Franziska Hubl

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