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Nur ein Witz? Trump irritiert mit Aussage zu Zwischenwahlen

Aktualisiert am 16.01.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 17 Min.

NHL-Team Florida Panthers im Weißen HausVergrößern des Bildes

Donald Trump: Er habe nach eigener Aussage so viel erreicht, dass „wenn man darüber nachdenkt, wir nicht einmal eine Wahl haben sollten“. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa/dpa-bilder)

Die Sprecherin des Weißen Hauses versucht, Trumps Aussagen zu entschärfen. Der US-Präsident nennt Details zu einem Friedensrat für Gaza. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Inmitten der Spannungen mit US-Präsident Donald Trump wegen dessen Übernahmeplänen für Grönland ist eine parteiübergreifende Delegation des US-Kongresses aus Solidarität mit Dänemark nach Kopenhagen gereist. Die US-Delegation, die vor allem Ministerpräsidentin Mette Frederiksen treffen sollte, traf am Mittag beim Unternehmerverband ein, wie AFP-Reporter am Freitag berichteten.

Die elf Abgeordneten sollten die dänische Regierungschefin zu einem Gespräch treffen, an dem auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teilnehmen sollte. Die Regierung bestätigte zunächst nicht, ob das Treffen mit Frederiksen stattgefunden hatte.

„Wir zeigen parteiübergreifend Solidarität mit den Einwohnern dieses Landes und mit Grönland. Sie sind seit Jahrzehnten unsere Freunde und Verbündeten“, sagte am Freitag der demokratische Senator Dick Durbin in Kopenhagen vor Journalisten.

Nach dem Tod eines mexikanischen Staatsbürgers in einer Haftanstalt für Migranten im US-Bundesstaat Georgia haben die Behörden in Mexiko eine Erklärung von den USA gefordert. Das mexikanische Konsulat in Atlanta erklärte am Donnerstag, es verfolge den Vorfall in der Einrichtung der Einwanderungsbehörde ICE vom Vortag „mit großer Aufmerksamkeit“. Beamte verlangten, dass die Umstände des Vorfalls aufgeklärt werden, hieß es weiter.

Das Konsulat kündigte an, an den notwendigen Verfahren mitzuarbeiten, um eine „zügige und transparente Untersuchung“ sicherzustellen. Der Name des toten Mexikaners wurde nicht veröffentlicht. Sein Leichnam werde so bald wie möglich in seine Heimat überführt, teilte das Konsulat weiter mit. Die USA äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Interview frustriert darüber gezeigt, dass seine Republikanische Partei bei den Zwischenwahlen in diesem Jahr die Kontrolle über das Repräsentantenhaus oder den Senat verlieren könnte. Trump verwies auf historische Trends, wonach die Regierungspartei im zweiten Jahr einer Präsidentschaft in der Regel Sitze verliert. „Das ist so eine tiefenpsychologische Sache, aber wenn man die Präsidentschaft gewinnt, gewinnt man die Zwischenwahlen nicht“, sagte er. Trump erklärte, er habe so viel erreicht, dass „wenn man darüber nachdenkt, wir nicht einmal eine Wahl haben sollten“.