DruckenTeilen
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Putins Armee macht Boden gut, doch die Verluste steigen. Derweil sollen in den USA Verhandlungen fortgesetzt werden.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Ukraine-Gespräche gehen in die nächste Runde“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“44″}}“>Ukraine-Gespräche gehen in die nächste Runde – In den USA sollen Sicherheitsgarantien für ein Ende des Ukraine-Kriegs besprochen werden.
- Ukraine-Krieg aktuell: Schwere Kämpfe an der Ostfront“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“44″}}“>Ukraine-Krieg aktuell: Schwere Kämpfe an der Ostfront – Russlands Armee arbeitet sich unter Verlusten vor.
- Ukraine-Krieg: Schwierige Lage an der Front“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“44″}}“>Ukraine-Krieg: Schwierige Lage an der Front – Wolodymyr Selenskyj benötigt neue Abwehrraketen für den Ukraine-Krieg.
- Russlands Verluste steigen weiter“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“44″}}“>Russlands Verluste steigen weiter – Die Armee von Wladimir Putin hat erneut mehr als 1000 Soldaten verloren.
Alle Kapitel
Update, 14:59 Uhr: Einige der von den westlichen Verbündeten an die Ukraine gelieferten Luftabwehrsysteme konnten die jüngsten russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen eines Munitionsmangels nicht abwehren. „Bis heute Morgen hatten wir mehrere Systeme ohne Raketen“, erklärte Selenskyj bei einer Pressekonferenz. „Heute kann ich das offen sagen, denn heute habe ich diese Raketen erhalten“, fügte Selenskyj hinzu.
Russland attackiert seit Monaten insbesondere die ukrainische Energieinfrastruktur und hat bereits ganze Städte in Dunkelheit und Kälte getaucht. Auch Teile der Hauptstadt Kiew waren zuletzt stark betroffen. Viele Menschen können nur sporadisch oder gar nicht heizen – bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-Gespräche gehen in die nächste Runde
Update, 13:50 Uhr: Die Gespräche zwischen der Ukraine und den USA gehen in die nächste Runde: Laut Wolodymyr Selenskyj ist eine ukrainische Delegation auf dem Weg, um über Sicherheitsgarantien und ein „Wohlstandspaket“ zu sprechen. Entsprechende Dokumente könnten nächste Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden, sagte der ukrainische Staatschef auf einer Pressekonferenz in Kiew. Man hoffe, dass dann auch Klarheit über die russische Haltung bestehe, so Selenskyj.
Ukrainische Soldaten beim Beschuss russischer Stellungen in der Region Donezk. (Archivfoto) © Roman Chop/AP/dpaVerhandlungen im Ukraine-Krieg: Kreml begrüßt Pläne von Meloni und Macron
Update, 13:23 Uhr: Russland hat die Forderungen einiger europäischer Regierungen nach einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der EU und Russland als „positiv“ begrüßt. „Wir haben die Äußerungen einiger europäischer Staats- und Regierungschefs in den vergangenen Tagen zur Kenntnis genommen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. „Wenn dies tatsächlich die strategische Vision der Europäer widerspiegelt, dann ist es eine positive Weiterentwicklung ihrer Position.“
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatten sich kürzlich beide für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Moskau ausgesprochen. „Es ist an der Zeit, dass Europa mit Russland spricht“, sagte Meloni Anfang Januar. Sie stimmte damit dem französischen Präsidenten Macron zu, der Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin schon im Dezember als „sinnvoll“ bezeichnet hatte.
Ukraine-Krieg aktuell: Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung zweifelt an Verhandlungserfolg
Update, 12:35 Uhr: Ein Ende des Ukraine-Kriegs ist derzeit nicht in Sicht; die jüngsten Verhandlungen haben zu keinen Erfolgen geführt. Das macht sich auch in der ukrainischen Bevölkerung bemerkbar. So glaubt mit 26 Prozent nur rund ein Viertel der Ukrainerinnen und Ukrainer an einen langfristigen Frieden durch Verhandlungen. Während sich fünf Prozent unschlüssig sind, glauben 69 Prozent gar nicht an einen Verhandlungserfolg. Dies zeigt eine Umfrage des Kyiv International Institute of Sociology.
Update, 11:23 Uhr: Russland hat offenbar einen militärischen Kontrollpunkt der Ukraine nahe Kupjansk mit einer Lenkbombe attackiert. Bei der Explosion seien zwei Soldaten sowie zwei Polizisten verletzt worden, berichtet Ukrinform unter Berufung auf die ukrainische Nationalpolizei.
Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks
Fotostrecke ansehenUkraine-Krieg aktuell: Schwere Kämpfe an der Ostfront
Update vom 16. Januar, 10:17 Uhr: Das ukrainische Militär berichtet von heftigen russischen Angriffen an der Front im Osten des Landes. Der Generalstab in Kiew teilte in seinem Morgenbericht zur Lage mit, seit Donnerstagmorgen habe es 180 einzelne russische Attacken gegeben.
Ebenfalls viele Angriffe gab es weiter südlich bei Huljajpole im Gebiet Saporischschja. In der Kleinstadt habe die russische Armee weitere Straßenzüge erobert, berichtete der militärnahe ukrainische Blog „DeepState“. Damit bleibt es bei dem Bild der vergangenen Monate an der Front: Die russische Armee arbeitet sich langsam vor, erleidet dabei aber hohe Verluste.
Offensive im Krieg: Russland startet Angriffe auf Ukraine-Wirtschaft
Erstmeldung: Kiew – Kurz vor Beginn des fünften Jahres des Ukraine-Kriegs durchlebt das Land den schwersten Winter seit dem russischen Einmarsch. Wegen der massiven Angriffe von Putins Armee mit Drohnen und Raketen auf Energieanlagen haben Hunderttausende weder Strom noch Heizung – und das bei Schneefall, Frost und nächtlichen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Betroffen sind die Großstädte Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Odessa. Aktuell ist die Lage jedoch in der Hauptstadt Kiew am schlimmsten. Die Dreimillionenstadt dürfte bei weiteren russischen Attacken auf eine humanitäre Katastrophe zusteuern.
Wolodymyr Selenskyj hat vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. „Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte der ukrainische Präsident am Donnerstagabend (15. Januar). Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig.
Ukraine-Krieg: Schwierige Lage an der Front
Gesondert habe es zudem eine Beratung mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und dem Chef der Luftstreitkräfte Anatolij Krywonoschko zum Schutz der Energieanlagen im Ukraine-Krieg gegeben. Schwer sei die Lage auch im Grenzgebiet zu Russland und in den Frontabschnitten rund um die Gebiete Dnipropetrowsk und Odessa.
Selenskyj kündigte neue Gespräche mit Verbündeten an, um eine Stärkung der Flugabwehr zu erreichen. Dabei habe er bereits mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte über den Kauf von Raketen für Flugabwehrsysteme gesprochen.
Öl- und Gaseinnahmen fallen auf Fünf-Jahres-Tief: Putins Wirtschaft leidet unter dem Ukraine-Krieg
Die von Russland zur Finanzierung seines Ukraine-Kriegs genutzten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind laut neuesten Daten des russischen Finanzministeriums auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Insgesamt erbrachten Öl- und Gasverkäufe 2025 Einnahmen in Höhe von umgerechnet knapp 93 Milliarden Euro, wie aus neu veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Das ist der niedrigste Stand seit 2020 und ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der russische Öl- und Gassektor ist Gegenstand zahlreicher Sanktionen der EU und der USA in Folge der russischen Offensive in der Ukraine vor fast vier Jahren. Im Oktober hatten die USA die beiden größten russischen Ölunternehmen Lukoil und Rosneft auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Dennoch verkauft Russland weiterhin Öl und Gas an Partner wie China, Indien und die Türkei, nach Angaben von Experten teilweise unter Umgehung westlicher Sanktionen.
Russlands Verluste steigen weiter
Russland hat derweil im Verlauf des vergangenen Tages 1370 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine berichtet, steigen Putins Verluste im Ukraine-Krieg damit auf etwa 1.224.460 Soldaten an. Seit Beginn der jüngsten Kämpfe am 24. Februar 2022 hat Russland zudem 11.563 Panzer, 23.908 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.230 Artilleriesysteme verloren. (red mit Agenturen)