Berlin – Mehr als 160 Millionen Zuschauer aus der ganzen Welt schalten jedes Jahr ein, wenn beim großen „Eurovision Song Contest“-Finale der beste Song Europas gekürt wird. Deutschland gewann zuletzt 2010 mit Lena Meyer-Landruts „Satellite“ den prestigeträchtigen Wettbewerb. 2025 holte das Geschwister-Duo Abor (27) und Tynna (25) unter der Leitung von TV-Legende Stefan Raab (59) nur einen mittelmäßigen 15. Platz.

In diesem Jahr soll alles anders werden: Marti Fischer (35) möchte für Deutschland am 16. Mai in Basel den ersten Platz ergattern. Dafür wird das YouTube-Urgestein, das in der Vergangenheit schon durch virale Internet-Hits weltweite Bekanntheit erlangte, zusammen mit Musiker David „Miirtek“ Starosciak am 28. Februar am deutschen Vorentscheid teilnehmen.

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Marti Fischer ist seit 2010 auf YouTube aktiv. Bundesweit bekannt wurde er 2013 mit seiner Parodie zum Haftbefehl-Song „Chabos wissen wer der Babo ist“. Anfang 2024 ging sein gemeinsam mit Bodo Wartke (48) produziertes Lied „Barbaras Rhabarberbar“ mit einem viralen Tanz um die Welt. In mehr als 111.000 Kurzvideos wurde der Song allein auf TikTok verwendet.

Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt tanzten zum „Rhabarberbar“-Song von Musikkabarettist Bodo Wartke (48, l.) und Marti Fischer

Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt tanzten zum „Rhabarberbar“-Song von Musikkabarettist Bodo Wartke (48, l.) und Marti Fischer

Foto: Fredrik von Erichsen

Marti Fischer: „Ich kann es immer noch nicht glauben“

Beim diesjährigen ESC will Marti Fischer nun in Zusammenarbeit mit Miirtek „Ciao Ragazzki“ und damit einen energiegeladenen Hit auf die Bühne bringen. In den Vorentscheid, der am 28. Februar im Ersten ausgestrahlt wird, haben die beiden es bereits geschafft. Die Idee zum Lied sei bei einem gemeinsamen Italien-Urlaub entstanden, wie Marti seinen YouTube-Fans jetzt erzählt.

Miirtek (l.) und Marti arbeiten für den ESC 2026 nicht zum ersten Mal zusammen. Sie produzierten in der Vergangenheit schon gemeinsame Lieder, wie 2017 den Song „Yoga“

Miirtek (l.) und Marti arbeiten für den ESC 2026 nicht zum ersten Mal zusammen. Sie produzierten in der Vergangenheit schon gemeinsame Lieder, wie 2017 den Song „Yoga“

Foto: ARD/SWR/Claudius Pflug

In dem neuen Video gibt er zudem einen kleinen musikalischen Vorgeschmack auf „Ciao Ragazzki“ und zeigt sich von seiner Teilnahme am Vorentscheid überwältigt: „Ich kann es immer noch nicht glauben.“

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Bis zur ESC-Bühne am 16. Mai in Basel ist es für das Duo allerdings noch ein langer Weg – auch weil die beiden am 28. Februar zunächst auf starke Konkurrenz treffen werden. So zum Beispiel auf „DSDS“-Zweitplatzierte Sarah Engels (33).

Sarah Engels (33) hat 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. 15 j

Sarah Engels (33) hat 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ den zweiten Platz belegt. 15 Jahre danach will sie den „Eurovision Song Contest“ gewinnen

Foto: ARD/SWR/Claudius Pflug

Neben ihr treten beim deutschen Vorentscheid in der ARD noch Bela (23), Dreamboys The Band, Wavvyboi (27), Laura Nahr (25), Malou Lovis (26), Molly Sue (25) und Myle (25) auf.