Die Zeit im Trainingslager in der Türkei neigt sich für Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV dem Ende zu. Am Freitag gab es noch einmal zwei intensive Trainingseinheiten. Auch für den Samstag ist vor dem abschließenden Testspiel gegen den Chemnitzer FC (15.30 Uhr deutscher Zeit, Livestream unter solidsport.com/wsv-tv) noch eine Einheit auf dem Platz geplant – die insgesamt achte in den sechs Tagen in Lara. Körperlich anstrengend soll sie aber nicht mehr werden, um im Test gegen den Nordost-Regionalligisten Gas geben zu können. Dann wird möglicherweise auch Dildar Atmaca erste Einsatzminuten bekommen. Er sollte nach seiner schweren Oberschenkelverletzung behutsam aufgebaut werden, ist in Lara ab Donnerstag voll ins Training eingestiegen. Sturmkollege Jeff Fehr pausierte dagegen am Freitag, hatte am Donnerstag einen Tritt abbekommen. Eine weitere Bewährungsmöglichkeit wird gegen den Chemnitz Testspieler Marko Stojanovic erhalten. „Er hat hier bisher einen sehr guten Eindruck gemacht, aber ich will das Spiel noch abwarten, bevor wir mit ihm und dem Vorstand konkret darüber sprechen, ob es Sinn macht, ihn als Verstärkung in der Abwehr dazuzuholen und ob wir das realisieren können“, so WSV-Sportdirektor Gaetano Manno. Das Spiel gegen Chemnitz sieht er als guten Gradmesser. Manno: „Das ist eine sehr offensivstarke Mannschaft.“ Das habe er Anfang der Woche bei einem Testspiel gegen Regionalliga-West-Tabellenführer Fortuna Köln, der ebenfalls in der Türkei zum Trainingslager ist, selbst beobachten können. Das Spiel endete 3:3. Am Freitag schaute sich Manno vor Ort auch bis zum 2:2, das Testspiel der Fortunen gegen Nordost-Spitzenreiter Lok Leipzig an.