München vor dem Tor abgeklärt – Dresden trifft nur den Pfosten

Nach dem starken Spiel im Winter Game gegen die Berliner Eisbären wollten die Dresdner Eislöwen auch beim Tabellendritten EHC München unbedingt etwas mitnehmen. Bei nur noch 13 ausstehenden Spielen und zwölf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer mussten die Sachsen auf Sieg spielen. Dabei begann die Partie unglücklich, bereits nach fünf Minuten zappelte der Puck im Netz. Tobias Rieder traf, nachdem Eislöwen-Keeper Juho Olkinuora zuvor noch einen Schuss von der blauen Linie abwehren konnte. Doch Dresden blieb giftig und erspielte sich einige gute Chancen. Doch das Ding wollte einfach nicht rein. In der 10. Minute landete ein Schuss von Simon Karlsson nur am Innenpfosten. Auch München hätte durchaus weitere Treffer erzielen können, das Spiel war bei 6:6-Torschüssen völlig offen.

Der Mittelabschnitt gehörte lange den Gastgebern, die sich im Überzahlspiel beste Chancen erspielten. Olkinuora hielt die Eislöwen mit starken Paraden lange im Spiel, beim 2:0 in der 29. Minute durch Maximilian Daubner hatte der Finne aber keine Chance. Die besten Aktionen der Dresdner gab es dann bei eigener Überzahl, ein Hammer von Dane Fox landete aber am Außenpfosten.

Ehrentor von Andres kommt zu spät

Im Schlussabschnitt zeigten die Gastgeber noch einmal ihre Klasse. Ville Pokka schloss einen erneut tollen Angriff zum 3:0 ab. Zuvor hatten die Dresdner zum dritten Mal nur das Gestänge getroffen. Das Ehrentor von Tomas Andres in der 51. Minute ließ die Gästefans noch einmal hoffen, aber die Überzahlchancen wurden dann zu schwach ausgespielt.