Dynamo Dresden startet am Samstag (13 Uhr) mit dem Verlieren-Verboten-Gipfel gegen den Vorletzten Fürth ins neue Jahr. Die Ultras des Zweitliga-Schlusslichts mobilisieren dabei die Fans für die Aufholjagd im Tabellenkeller, motivieren die Profis – und das mit einer aufwendigen Spruchbänder-Aktion…
In ganz Sachsen und Südbrandenburg wurden fast 100 Banner aufgehängt. Darauf stehen zahlreiche verschiedene Mottos. Zum Beispiel: „Je steiniger der Weg, desto wertvoller das Ziel!“, „Es ist noch nichts verloren – Gemeinsam in die Rückrunde“ oder „Minus zehn Grad? Dynamo heizt ein!“
Interessant: Über Nacht tauchte ein etwa 30 Meter langes Spruchband am Trainingszentrum des Traditionsklubs auf. So können die Zweitliga-Kicker dort vor dem Abschlusstraining noch lesen: „Jetzt zählt jeder Meter, jeder Zweikampf, jede Stimme für den Klassenerhalt!“

Dieses Spruchband wurde auf dem Gelände der Walter-Fritzsch-Akademie von Dynamo Dresden angebracht
Foto: Privat
Mit einem Fanmarsch am Samstag ab 10:15 Uhr vom Hauptbahnhof zum Rudolf-Harbig-Stadion wollen sich die Anhänger einstimmen, um der Mannschaft anschließend Flügel im Abstiegskampf zu verleihen.
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Auf ihrer Website schreiben die Dynamo-Ultras zudem: „Die Winterpause ist fast vorbei — und bei unserer SGD brennt die rote Laterne heller denn je. Doch den Kopf in den Sand stecken? Kommt für uns nicht infrage! Wir nehmen die verbleibenden Spiele an, packen den sprichwörtlichen Strohhalm und werfen alles in die Waagschale, was wir haben.“
Dank solcher Aktionen gelten die Dresden-Ultras – wenn sie nicht über die Stränge schlagen – als eine der besten aktiven Fanszenen in Deutschland und können auch eine Wende zum Guten bewirken. Schon am Samstag kann der letzte Platz mit einem Sieg an die Gäste aus Fürth abgegeben werden.
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Dynamo-Trainer Thomas Stamm (42): „Wir wollen in dem ersten Spiel ein paar Dinge gut machen, die uns in der Hinrunde nicht so gelungen sind. Wir spüren die Energie und Unterstützung. Da kann es zu Hause wie immer sehr elektrisierend sein. Wenn wir mit viel Mut, Selbstvertrauen und Intensität gut reinkommen, kannst du alle mitnehmen, und dann kann es auch mal einen Gegner erdrücken.“
Neu-Sportdirektor Sören Gonther (39): „Das Bild ist natürlich gemalt. Ein Sieg gegen Fürth kann einen Stein ins Rollen bringen. Louis van Gaal hat immer gesagt: Tot oder Gladiolen! Das trifft es natürlich, auch wenn ich bei einer Niederlage nochmal den Finger heben würde.“
Jetzt muss die Elf von Dynamo Dresden auf dem Rasen nur dieselbe Power zeigen…