Wie programmiert man eigentlich einen eigenen KI-Chatbot – und wie entwickelt man eine interaktive Wetterstation? Das können Schülerinnen und Schüler aus der Region bald selbst herausfinden. PowerUp West bietet spannende Einblicke in die Welt der Informatik und lädt Jugendliche ab der 10. Klasse dazu ein, selbst aktiv zu werden.

Ob eine intelligente Website, eine virtuelle „Energy City“, das Banking der Zukunft oder ein eigener Chatbot – die Themen sind praxisnah und kommen direkt aus Unternehmen der Region. Organisiert wird der Wettbewerb vom Verein Regina e.V., einem Netzwerk aus über 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Region Aachen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit dabei ist auch ANTalive e.V., ein Verein, der seit Jahren MINT-Projekte für Schulen unterstützt.

Regina ist seit 25 Jahren aktiv und will Jugendliche fürs Programmieren und digitale Technologien begeistern. „Wir wollen zeigen, wie kreativ und zukunftsorientiert Informatik ist“, sagt Angelika Backes vom Verein. Ziel ist es, IT-Themen zugänglich zu machen und jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

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PowerUp West GoIT hat bereits vor Corona einmal stattgefunden, ist dann aber eingeschlafen. Jetzt startet das Projekt neu – mit einer klaren Mission: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sollen die Chance bekommen, eigene Ideen umzusetzen. Das Besondere: Nicht Schulen melden sich an, sondern die Jugendlichen selbst. So profitieren auch Jugendliche, die bisher kaum Informatikunterricht hatten.

Der Verein geht zudem in Schulen, um dort etwa bei Berufsorientierungsveranstaltungen den Bereich Informatik zu beleuchten. „Es haben sich auch schon einzelne Schülerinnen und Schüler mit einer Anfrage an uns gewendet“, berichtet Backes. In solchen Fällen konnte Regina bereits Workshops anbieten – etwa zum Programmieren einer Website.

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Nun steht der Wettbewerb PowerUp GoIT 2026 im Mittelpunkt. Er findet vom 26. Januar bis 2. Februar statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 entwickeln in Teams eigene IT-Lösungen – direkt in Unternehmen wie DSA, Giftgrün, CSB-System, Soptim und der Sparkasse Düren. Die Aufgaben sind praxisnah: von der Entwicklung eines Energy Games über KI-Chatbots bis hin zur Erstellung eines Wetterstation-Dashboards. Für die Firmen ist das Engagement mehr als Imagepflege: Sie hoffen, junge Menschen für Informatik zu begeistern – und vielleicht später als Fachkräfte zu gewinnen.

Anmeldung unter: https://powerup-it-west.de