Aachen
Eine Pferdestudie des berühmten Aachener Historienmalers Alfred Rethel, die 1848 entstanden ist. Das Suermondt-Ludwig-Museum beschäftigt sich mit dem Pferd in der Kunst. Foto: Anne Gold
Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
17. Mai bis 23. August: „Das Glück der Erde. Pferde in der Kunst“ (Arbeitstitel)
Zu den Weltmeisterschaften im Pferdesport, die vom 11. bis 23. August in Aachen stattfinden, zeigt das Museum, wie über Epochen und Stile hinweg das Pferd zu einem der ältesten und am häufigsten dargestellten Motive der Kunstgeschichte avancierte. Einen Bogen zur Familie Suermondt schlägt die Ausstellung ebenfalls: Otto Suermondt, der Sohn von Barthold Suermondt, gründete 1870 den Aachener Rennverein. https://suermondt-ludwig-museum.de/
Ludwig Forum, Aachen
22. Mai bis 20. September: Christina Kubisch „The Emergence of Sound“
Die Einzelausstellung der Sound- und Medienkünstlerin Christina Kubisch, Jahrgang 1948, bietet Einblick in das Werk der Künstlerin und ihre vielfältigen Erforschungen auditiver Gefüge und setzt sie in Bezug zur Geschichte des Museums und seinen Sammlungen. Seit den frühen 1970er Jahren arbeitet Kubisch mit Komposition, Installation, Plastik, Video, Performance und Grafik zum Thema Klang.
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21. Mai bis August: „Centaur. Eine Filminstallation zum Thema Mensch-Pferd“ (Arbeitstitel)
Anlässlich der Reit-WM zeigt das Ludwig Forum zwei Kurzfilme: „Centaur“ (2020) von der deutsch-iranischen Künstlerin und Filmemacherin Yalda Afsah (*1983) und „Pferde über Wiese“ (2013) von Marianne Halter (*1970) und Mario Marchisella (*1972). Die Präsentation der Filme wird mit einem Gespräch zwischen Yalda Afsah, Marianne Halter, Mario Machisella und Kuratorin Esther Boehle am Donnerstag, 21. Mai, eröffnet. https://ludwigforum.de/
28. Juni – Ende offen: Neue Sammlungspräsentation
16. Oktober bis März 2027: Hamid Zénati
Eine Schau über den Künstler, der bis zu seinem Tod 2022 fast sechs Jahrzehnte zwischen Algier und München pendelte und sich mit Malerei, Raumgestaltung, Textil- und Modedesign sowie Fotografie beschäftigte.
Kunsthaus NRW, Aachen-Kornelimünster
Ein 1,50 Meter hohes Stoffbild von Sigmar Polke, „Ohne Titel“ von 1972, ist in der Ausstellung „Klassenverhältnisse“ im Kunsthaus NRW in Kornelimünster zu sehen. Foto: Anne Gold/(c) The Estate of Sigmar Polke, Cologne 2018
8. März bis 19. April: Enya Burger & Fabian Friese
Die Solo-Präsentationen mit neuen Arbeiten von Enya Burger und Fabian Friese stellen Fragen zu Machtstrukturen, Geschichte und Erinnerung. Die Düsseldorfer Künstlerin und Absolventin der Düsseldorfer Akademie Enya Burger hat 2024 den Internationalen Bergischen Kunstpreis gewonnen. Auch Fabian Friese wurde bis 2022 an der Akademie ausgebildet. Zu sehen gibt es Videos, raumgreifende Installationen und Objekte.
10. Mai bis 20. September: „Klassenverhältnisse – die zweite Staffel“
Die zweite große Schau zur Beziehung von Lehrenden und Lernenden spannt einen Bogen von 1946 bis 2026 und beleuchtet die Kunstlehre an Hochschulen, indem sie klassische Gattungen und zeitgenössische Positionen gegenüberstellt. Rund 100 Werke aus der Sammlung und Leihgaben thematisieren Lehre, Haltung und künstlerische Praxis über Generationen.
8. November bis 28. Februar 2027: „Još ne. – In Absence of a Map“
In Kooperation mit dem Verein Rhizom Düsseldorf/Kraljevica bietet die sechste Schau des europäischen Kunstprojekts internationale Positionen zwischen Installation, Wandmalerei, Skulptur, Video und Klang. Eine Ausstellung, in der es um die zunehmende Orientierungslosigkeit in einer sich wandelnden Welt geht. https://www.kunsthaus.nrw/
Fotografie-Forum der Städteregion, Monschau
8. Februar bis 3. Mai: Robert Capa – Retrospektive
Die Retrospektive würdigt Robert Capa als einen der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, der mit seiner menschennahen Bildsprache den Fotojournalismus revolutionierte. Im Mittelpunkt stehen ikonische Kriegsfotografien, insbesondere die weltberühmte Dokumentation der Landung der Alliierten in der Normandie 1944.
10. Mai bis 2. August: Pietro Donzelli „Zwischenzeiten“
Der italienische Fotograf Pietro Donzelli richtet den Blick auf das Leise, Unscheinbare und Alltägliche. Seine poetischen Fotografien erzählen von Momenten des Innehaltens und feiern die Schönheit des Augenblicks zwischen Bewegung und Stillstand.
9. August bis 1. November: „Mysterium der Paare“, Gruppenausstellung
Inspiriert von den humorvollen und ironischen Bildern Elliott Erwitts widmet sich diese Schau den menschlichen Beziehungen und der Rolle des Zufalls. Künstlerinnen und Künstler wie Martin Parr, Richard Kalvar und Denis Stock erkunden Nähe, Distanz und die Geschichten, die sich zwischen zwei Figuren oder zwischen Bild und Betrachter entfalten.
8. November bis 20. Dezember: Jürgen Klauke – Fotografische Arbeiten
Der bedeutende deutsche Fotokünstler Jürgen Klauke macht den eigenen Körper zum Medium einer radikalen Suche nach Identität. Zwischen Maskierung und Offenbarung verhandeln seine Bilder Fragen nach Geschlecht, Rolle und Existenz. https://www.kuk-monschau.de/
Auf den folgenden beiden Seiten geht es weiter mit ausgewählten Ausstellungen in unserer Region und in NRW.