Deepak Sharma. Foto: Infratec
Wachstumsmarkt auch für hochpräzise Infrarotdetektoren
Dresden, 17. Januar 2026. Der Dresdner Wärmesensor-Hersteller „Infratec“ baut sein Indien-Geschäft aus und hat dafür einen Partner vor Ort angeheuert: Deepak Sharma kümmert sich künftig um den Vertrieb der sächsischen Technologieprodukte auf dem Subkontinent. Das geht aus einer Infratec-Mitteilung hervor.
„Indiens Ökonomie wächst schnell.“
Infratec
„Indiens Ökonomie wächst schnell und längst nicht mehr nur im Dienstleistungssektor – auch das verarbeitende Gewerbe hat hohe Zuwachsraten zu verzeichnen“, schätzt das Infratec-Team ein. „Indien wird damit zunehmend als Markt für hochpräzise Infrarotdetektoren interessant.“ Fortan werde deshalb ein lokaler Ansprechpartner die Kunden vor Ort beraten. Sharma könne Brücken zwischen Sachsen und Indien, „zwischen dem Hauptsitz in Deutschland und den indischen Entwicklungsingenieuren bauen“, meint Vertriebsleiterin Janka Haubold.
Qualitätskontrolle von Sensoren im Reinraum von Infratec Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Wende-Gründung ist zum Infrarot-Tech-Mittelständler gewachsen
Infratec geht auf ein Ingenieurbüro für pyroelektrischen Detektoren zurück, das die Ingenieure Heinze und Krauß 1990 aus der TU Dresden heraus gegründet hatten. Ein Jahr später wurde daraus eine GmbH. Heute ist Infratec auf Infrarot-Sensoren und Thermokameras spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 240 Menschen und hat erst kürzlich seine Entwicklungs- und Produktions-Kapazitäten im Technologiezentrum Dresden noch einmal ausgebaut.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quellen: Infratec, Oiger-Archiv, Wikipedia

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