Schöpfer der Büste ist der Brandenburger Künstler Dietmar Block. „Das war damals ein Auftragswerk der Stadt“, erinnert sich der Brandenburger. Er schuf den Kopf kurz nach dem Tode von Max Herm – er starb am 7. April 1982 – mit Hilfe von gleich mehreren Fotos. Hintergrund war, dass die POS Kirchmöser-West im Jahre 1983 den Namen Max Herm erhielt.

Wohl im Beisein der OB-Witwe Mia Herm. Der Kopf ist 53 Zentimeter hoch, innen hohl und wiegt etwa 25 Kilogramm. Obwohl die Schule mit der Wende den Namen ablegte, blieb das kleine Denkmal bestehen. Zumindest bis zu jenem Apriltag im Jahre 2014.

Ein weiterer Kopf des beliebten Oberbürgermeisters, er war 1945 und dann noch einmal von 1957 bis 1965 im Amt, lagert bereits seit 1990 im Depot des Stadtmuseums. Auch er ist ein Werk von Dietmar Block. Er wurde im Juli 1986 vom Rat der Stadt bei dem Künstler in Auftrag gegeben und kostete damals inklusive Guss etwas über 2000 Mark. Den Weg in das Museumsdepot könnte nun auch der Kopf aus Kirchmöser nehmen. „Wir werden dem Wechsel der Büste ins Museum keine Steine in den Weg legen“, so der stellvertretende Schulleiter Sören Stöhr.

Derzeit sieht das Museum jedoch – auch mit Blick auf die unzureichenden Depoträume – noch keinen Handelsbedarf. „Sollte die Gefahr bestehen, dass der Kopf verschwindet, dann würden wir auf jeden Fall aktiv werden“, so Museumschefin Anja Grothe.