Nach Kontroverse um Namen: Vegane Fleischerei lädt Großeltern in Stuttgart auf einen LKW ein Marvin Holz (22), Mitarbeiter der Veganen Fleischerei, steht neben seiner Oma Irma Holz (86). Wer als Enkel seine Großeltern mit in die Vegane Fleischerei mitgebracht hat, erhielt ein Leberkäsweckle (LKW) aufs Haus. Foto: Lichtgut

Seit der Eröffnung der Veganen Fleischerei gab es viel Anfeindung gegen das Geschäft. Am Samstag hat Inhaber Andreas Holz daher zu einer ungewöhnlichen Aktion geladen.

Eine Frau hat vor Kurzem ihre Meinung über die vegane Fleischerei vor dem Geschäft in der Eberhardstraße lauthals kundgetan. Ohne einzutreten, habe sie durch die offene Tür den Verkäufern etwas zugeschrien. Das sei Kundentäuschung, von Fleischerei zu reden, wenn es gar kein echtes Fleisch zu kaufen gäbe, habe sie gesagt. Gekauft habe sie nichts, doch die Aufmerksamkeit des Chefs erregt. Argumente wie diese pariert Andras Holz, der Inhaber des umstrittenen Imbisses, inzwischen mit großer Routine. Bei Tomaten rede man doch auch von Tomatenfleisch, ohne dass das jemand hinterfrage, sagt er.

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