Geflüchtetenunterkunft in Hude: Hier kam es mutmaßlich zu einem versuchten Tötungsdelikt.

Stand: 17.01.2026 20:40 Uhr

Nach einem Messerangriff in einer Geflüchteten-Unterkunft in Hude (Landkreis Oldenburg) sitzt ein 40-Jähriger in Untersuchungshaft. Eine Haftrichterin stellte am Samstag den Haftbefehl aus, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittler werfen dem 40-Jährigen versuchten Totschlag vor. Er soll einen 66-Jährigen am Freitag mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Nach Angaben der Polizei hatten sich der Tatverdächtige und das Opfer zuvor in der Geflüchteten-Unterkunft gestritten. Im Verlaufe des Streits soll der 40-Jährige laut Polizei ein Messer gegriffen und mehrmals auf den 66-Jährigen eingestochen haben. Mehrere Zeugen seien dem Opfer zur Hilfe geeilt, woraufhin der 40-Jährige von ihm abgelassen habe.

66-Jähriger durch Messerstiche verletzt

Der 66-Jährige erlitt den Angaben zufolge lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde noch am Freitag vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei dem mutmaßlichen Angreifer an.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 17.01.2026 | 18:00 Uhr