Das bekommt man auch nicht alle Tage geboten!
Tennis-Star Alexander Zverev (28) wird schon den ein oder anderen Heiratsantrag in seiner Karriere bekommen haben. Ob in der Fan-Post, im Stadion von Mädchen und Frauen, oder via der sozialen Netzwerke. Aber solch eine Offerte bekam er wohl noch nie!
Beim Interview mit Ex-Profi Andrea Petkovic (38) nach dem 6:7, 6:1, 6:4, 6:2 gegen den Kanadier Gabriel Diallo (24) bei den Australian Open in Melbourne taucht im Publikum in der Rod-Laver-Arena eines dieser bekannten Schilder auf: „Marry me, Sascha!“, „Heirate mich, Sascha!“ Doch diesmal hält es nicht eine Frau, sondern ein Mann! Der schreit auch noch etwas in Zverevs Richtung, sodass der Hamburger mitten im Interview darauf aufmerksam wird. Sein Freund hat auf seinem Pappschild stehen: „Zverey good, Zvery nice“ – „Zvery gut, Zvery nett“.

„Heirate mich, Sascha!“ Die Botschaft auf dem Schild ist klar
Foto: Hollie Adams/REUTERS
Der Umworbene reagiert cool: „Wo ist der Ring? Ich glaube an mich selbst. Ich will schon einen Ring. So billig geht’s nicht.“ Letztlich schlägt er das Angebot aus. Doch der junge Mann gibt nicht auf, ruft weiter in Richtung der Nummer 3 der Welt. Zverev: „Ich habe doch schon Nein gesagt! Hör‘ auf mit dem Honeymoon-Mist!“ Petkovic muss lachen und erinnert sich an andere Interviews mit dem Olympiasieger von 2021, die auch nicht planmäßig verliefen. „Ich habe versucht, ernsthaft zu beginnen. Aber das wird nichts mit uns beiden“, sagt die frühere Nummer 9 der Welt. Und wieder ist Zverev schlagfertig: „Aber nur auf dem Platz!“ Das Stadion lacht, und beide nehmen sich in die Arme.
Zverev ist übrigens mit TV-Moderatorin Sophia Thomalla (36) liiert. Und kaum fehlt sie einmal in Melbourne wegen ihrer Jobs als Unternehmerin und fürs Fernsehen, wittert einer seine Chance. Eine herrliche Szene, die zeigt: So locker kann Profi-Tennis sein!
Der Heiratsantrag für Zverev – er ist nicht die einzige Überraschung! Gefragt, was er nun mit der freien Zeit anfange, da der Tag ja noch lange nicht zu Ende ist, antwortet er: „Vielleicht gehe ich ins Casino. Mein Bruder hat da viel Geld gewonnen diese Woche. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren.“
In den vergangenen Jahren hat Zverev nicht selten nach gewonnenen Matches noch trainiert. Aber diesmal hat er zwei Tage frei, bis es am Mittwoch gegen den Australier Alexei Popyrin (26) oder den Franzosen Alexandre Muller (28) geht. Da bliebe doch tatsächlich Zeit für einen Besuch im Casino.