Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Breitenau hat die Bundespolizei einen polizeilich gesuchten Mann festgenommen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte sie den 40‑Jährigen am Mittwochmorgen bei der Einreise in einem Reisebus überprüft. Dabei habe sich herausgestellt, dass gegen den Deutschen ein aktueller Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgelegen habe. Den Angaben zufolge war der Mann erst einen Tag zuvor zur Festnahme ausgeschrieben worden. Er wurde festgenommen und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.
Ermittlungsverfahren läuft aktuell
Wie Michael Bimler von der Staatsanwaltschaft Kiel MDR SACHSEN sagte, läuft momentan gegen den Mann aus Hamburg ein Ermittlungsverfahren. Ein Urteil habe es noch nicht gegeben. Dem 40-Jährigen werde vorgeworfen, im Zeitraum von August 2024 bis August 2025 ein Kind schwer sexuell missbraucht zu haben. Der Haftbefehl sei wegen der Schwere der Vorwürfe und zur Sicherung des Verfahrens erlassen worden.
Unklar sei, ob der Mann flüchten wollte oder wohin er unterwegs war. Weitere Details zu den Tatvorwürfen nannte die Staatsanwaltschaft nicht.