Chemnitz kommt nicht in den Rhythmus

Die Sachsen gerieten bereits im ersten Viertel mit 7:16 (7.) in Rückstand und offenbarten vor allem unter dem Korb deutliche Nachteile gegen den Meister. Ein kleiner Zwischenspurt zum 16:21 (12.) machte Hoffnung, doch die Bayern konterten mit einem 11:2-Lauf zum 32:18 und führten zur Pause bereits komfortabel. Auch nach dem Wechsel verhinderten die Münchner mit ihrer aggressiven Verteidigung, dass die Niners einen Rhythmus im Angriff aufbauen konnten. Bis zur 24. Minute zogen sie auf 54:34 davon und forcierten so eine frühe Vorentscheidung. Die Chemnitzer ließen sich zwar nicht hängen, kamen aber auch aufgrund ihrer schwachen Dreierquote (10/39) nicht näher heran.

Jena feiert Erfolg in Braunschweig

Science City Jena hat einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Im Duell mit dem Tabellennachbarn Basketball Löwen Braunschweig gewannen die Gäste mit 83:78 (44:39). In einer engen Partie konnten sich die Thüringer leicht absetzen, führten nach einem Korbleger von Chris Carter mit sechs Punkten (7./21:15). Doch Braunschweig glich keine Zeigerumdrehung später aus. Jena ließ sich aber beirren und ging mit einem 25:22 in die erste Pause. Auch danach führte Science City weiter – und dass, obwohl die Gäste in der kompletten ersten Halbzeit keinen einzigen Dreierversuch verwandeln, versuchten es aber auch nur zweimal von Downtown.

Braxton sichert den Sieg

Nach der Halbzeit baute Jena den Vorsprung binnen 90 Sekunden auf zehn Zähler auf, Uchenna Iroegbu traf endlich den ersten Wurf für Drei (21./51:41). Ein weiterer Distanzwurf von Lorenz Bank brachte die Gäste gar mit 13 Punkten in Front (27.), doch Braunschweig bekam die zweite Luft und biss sich wieder heran. 32 Sekunden vor dem Ende traf Grant Sherfield von jenseits der Dreierlinie für die Basketball Löwen, Science City hatte nur noch drei Zähler Vorsprung. Headcoach Björn Harmsen zog die Auszeit und motivierte sein Team, die Uhr herunterzuspielen. Seine Spieler folgten dem Plan, Keith Braxton tankte sich letztlich in die Zone und versenkte unter Bedrängnis zum Sieg. Der Shooting-Guard war mit 13 Zählern bester Werfer bei Jena, bei denen fünf Akteure zweistellig punkteten.

Syntainics MBC gastiert in Rostock

Der Syntainics MBC aus Weißenfels gastiert am Abend bei Tabellennachbar Rostock Seawolves. Das Team von Trainer Marco Ramondino hat die letzten fünf BBL-Partien in Serie verloren. Ein Sieg an der Ostseeküste wäre Gold wert.