
Der MSV Duisburg ist in der 3. Liga zurück auf einem Aufstiegsplatz. Beim VfB Stuttgart II steigerte sich der MSV nach der Pause.
Der Aufsteiger feierte am Sonntagnachmittag in Aspach, wo der VfB seine Heimspiele austrägt, einen 4:0-Sieg (0:0). Patrick Sussek brachte den MSV nach Pass von Lex-Tyger Lobinger in Führung (53.). Lobinger selbst erhöhte in der 72. Minute. Joshua Bitter köpfte in der 90. Minute das 3:0, in der Nachspielzeit sorgte Jesse Tugbenyo für den Endstand (90.+6).
Damit nutzte der MSV den Patzer von Energie Cottbus und schiebt sich in der Tabelle an den Lausitzern vorbei auf Rang zwei. Spitzenreiter SC Verl hat noch einen Punkt mehr auf dem Konto als die Meidericher. Es war der erste Sieg nach drei erfolglosen Spielen in Folge zum Jahresausklang für die Duisburger. Der VfB Stuttgart II rutscht auf Rang elf ab.
Stuttgart ins Halbzeit eins besser
Es war nicht der Favorit aus Duisburg, sondern der VfB Stuttgart, der von Beginn an das Kommando übernahm und auch weite Teile der ersten Hälfte dominierte. Der MSV agierte passiv und fand offensiv kaum statt.
Der VfB kam dem Torerfolg dagegen ein ums andere Mal nahe: Samuele Di Benedetto schlenzte den Ball in der 16. Minute knapp am Tor vorbei. In der 34. Minute rettete MSV-Kapitän Alexander Hahn in höchster Not gegen Noah Darvich. Zwei Minuten später war Torwart Maximilian Braune gegen einen wuchtigen Distanzschuss von Dominik Nothnagel gefordert (36.).
Der MSV meldete sich erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das erste Mal an: Lex Tyger Lobinger, Neuzugang von Viktoria Köln, köpfte einen verunglückten Stuttgarter Klärungsversuch über das Tor (45.+1). Dass es zur Pause 0:0 stand war die gute Nachricht aus Duisburger Sicht.
Sussek trifft kurz nach der Pause
MSV-Trainer Dietmar Hirsch hat in der Halbzeit aber wohl die richtigen Worte gefunden, denn nur acht Minuten nach Wiederanpfiff stand es 1:0 für den MSV. Vorausgegangen war ein Fehler von Stuttgarts Torhüter Florian Hellstern, der Lobinger den Ball direkt in die Füße spielte. Der Stürmer legte quer auf Sussek, der aus kurzer Distanz zur Duisburger Führung einschob (53.).
Und der MSV blieb dran und hatte in der 62. Minute gleich drei Chancen zum 2:0. Am Ende machte aber Hellstern seinen Fehler wieder gut, indem er einen Dropkick von Aljaz Cazar mit den Fingerspitzen aus dem Eck.
Lobinger erhöht auf 2:0
Zehn Minuten später war Hellstern dann aber chancenlos. Stuttgarts Nicolas Sessa vertendelte in der Vorwärtsbewegung den Ball, Connor Noß schaltete schnell und spielte die Kugel in die Tiefe auf Lobinger. Der Neuzugang lupfte den Ball über Hellstern hinweg und erzielte sein erstes Tor für den MSV (72.).
Die Spieler des MSV Duisburg jubeln im Spiel gegen den VfB Stuttgart II.
Die große Schlussoffensive des VfB Stuttgart blieb aus. Stattdessen spielte der MSV die Zeit souverän herunter und legte in der kurz vor Schluss noch das 3:0 nach: Bitter köpfte eine Ecke von der rechten Seite ins linke Eck (90.). Und damit nicht genug: In der sechsten Minute der Nachspielzeit verwandelte Tugbenyo eine Hereingabe von Noß zum 4:0.
Weiter geht es für den MSV am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Jahn Regensburg (16.30 Uhr). Der VfB Stuttgart II ist am selben Tag beim FC Ingolstadt zu Gast (14 Uhr).
Unsere Quellen:
- Spiel VfB Stuttgart II – MSV Duisburg vom 18.01.2026
Sendung: „MSV Duisburg erobert Rang zwei in Stuttgart“, WDR.de, 18.01.2026, 15:51 Uhr