Gute Nachrichten für Besucher des Münchner Tierparks Hellabrunn: Eine beliebte Attraktion hat nach etwa zweimonatiger Schließung wieder geöffnet.

Seit Ende Oktober konnten Gäste nicht mehr die Großvoliere betreten, in der unter anderem Papageien, Störche und Kraniche hausen. Der Grund: Zu diesem Zeitpunkt herrschte in Bayern ein erhöhtes Risiko durch die Vogelgrippe. Um die Tiere zu schützen, wurde der rund 5000 Quadratmeter große Bereich geschlossen.

Auch der Augsburger Zoo blieb davon nicht unberührt: Bei einer Gans wurde das H5N1-Virus nachgewiesen. Eine Ansteckung mit der Vogelgrippe für Menschen ist unwahrscheinlich – aber nicht unmöglich.

Gefahr „überschaubar“: Zoo öffnet Pforten der Großvoliere

Mittlerweile sei das Infektionsgeschehen „überschaubar“, heißt es in einer Mitteilung des Zoos. Deswegen konnte die Voliere in dieser Woche wieder geöffnet werden. „Das aktuelle Infektionsgeschehen im Raum München erlaubt es uns, diesen besonderen Ort wieder guten Gewissens für unsere Gäste zugänglich zu machen“, erklärte Tierparkdirektor Rasem Baban. Gleichzeitig finde weiterhin ein enger Austausch mit den zuständigen Behörden statt und man beobachte die Situation fortlaufend, um kein Risiko einzugehen.

In der Großvoliere leben neben Schwarzstörchen auch verschiedene Möwenarten, Jungfernkraniche und Papageien.

Zwei Pandas für München? Die nächste Woche könnte Aufschluss geben

Ohnehin ist der Blick aktuell auf den Tierpark Hellabrunn gerichtet. Grund dafür sind in den Medien kursierende Gerüchte, dass schon bald zwei Pandabären einziehen könnten. Medienberichten zufolge könnte das Gerücht bereits in der kommenden Woche bei einer Pressekonferenz bestätigt werden. Damit wäre der Münchner Tierpark Hellabrunn neben dem Berliner Zoo der einzige deutsche Zoo, der die Bären aus China beherbergt.

  • Franziska Hubl

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