Weiße Wände, schwarze Bäume – kahl, mit schwarzen Schleifen dekoriert. Auf allen Hinweis-Schildern steht „Ich“ – der Wegweiser für die Figuren, die in „Kafkas Traum“ umherschleichen oder schweben. Zwischen hellem Tag und dunkler Nacht, zwischen Wachen und Traum schweben sie – wie auch der junge Mann, genannt Kafka. Bis auf ihn tragen die meisten schwarz-weiße Masken und weiße Roben. Oder, die Herren, schwarz-graue Dreiteiler (Kostüme: Andrea Schraad). Gekleidet wie Andreas Kriegenburg selbst, der Autor, Bühnenbildner und Regisseur, mal wieder alles in einer Person.