Dick in Wintersachen eingepackt und kaum erkennbar war auch Timo Werner (29) am Samstag beim Topspiel gegen die Bayern mittendrin. Vorm Anpfiff kam er kurz runter in den Innenraum, herzte seinen guten Freund Kevin Kampl (35/Karriereende) zum Abschied.
Das Spiel verfolgte Werner dann, wie schon in den letzten Wochen, wieder nur von der Tribüne aus. Im Kader war kein Platz für ihn, weil es wenig Verletzte gibt und Trainer Ole Werner (37) auf jüngere Spieler mit Perspektive setzt.
Werners Zeit in Leipzig läuft ohnehin ab. Er steht vorm Wechsel zu MLS-Klub San José Earthquakes. Und da wurde die nächste Hürde nun genommen. Nach BILD-Informationen hat der Stürmer den obligatorischen Medizincheck absolviert – in Berlin!
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Das ist nicht unüblich. So führte RB Leipzig hier einst auch den „Medical“ von Mohamed Simakan (25) durch, bevor der 2024 zu al-Nassr FC nach Saudi-Arabien wechselte. Nun war Werner da, die Ärzte gaben grünes Licht. Und dem Wechsel steht zumindest in der Hinsicht nichts im Wege.
Am kommenden Freitag öffnet das Transfenster in den USA. Allerdings: Nach BILD-Informationen soll sich der Wechsel noch etwas ziehen und nicht in den ersten Tagen über die Bühne gehen. Druck ist ohnehin nicht drauf. Das Transferfenster ist bis 26. März geöffnet. Die 31. Major-League-Soccer-Saison beginnt dann am 21. Februar 2026.
Und in der wird auch Timo Werner dabei sein …
Nach Gala gegen Leipzig: Bayern-Star crasht Gnabry-Interview
Quelle: DFL17.01.2026
Rätsel um DFB-Juwel Ouédraogo
Gegen Bayern war Leipzig-Juwel Assan Ouédraogo (19) nur Zuschauer – seine alte Verletzung ist wieder aufgebrochen, in der linken Kniekehle hat sich Flüssigkeit angesammelt.
Trainer Ole Werner (37): „Wir werden jetzt besprechen, wie wir das Ganze behandeln, und davon wird abhängen, wie lange er ausfällt. Klar ist, er wird erst mal fehlen.“ Intern geht man auf jeden Fall von einer Pause bis Ende Februar aus.
Auch eine Operation, auf die man bei der ersten Verletzung im November noch verzichtete, ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Ouédraogo berät sich mit seinem Umfeld, holt sich mehrere Meinungen ein. Dann wird entschieden.