Louey Ben Farhat (li.) und Lilian Egloff vom Karlsruher SC (Archivbild)

Stand: 19.01.2026 08:23 Uhr

Der Karlsruher SC hat zum Re-Start der 2. Bundesliga wieder in die Spur gefunden. Zusätzlich Mut für die kommenden Aufgaben macht die Rückkehr von zwei Leistungsträgern.

Der Karlsruher SC hat zum Re-Start der 2. Bundesliga wieder in die Spur gefunden. Zusätzlich Mut für die kommenden Aufgaben macht die Rückkehr von zwei Leistungsträgern.

Christian Eichner war sichtlich erleichtert. „Die Unterschiedsspieler beim Karlsruher SC sind zurück“, sagte der Trainer der Badener. „Jeder in seiner unterschiedlichen körperlichen Präsenz aktuell noch.“ Aber immerhin, das werde schon, so der Coach mit Blick auf die nächsten Wochen.

Die Rückkehr der Leistungsträger, so der 43-Jährige weiter, sei einer der Gründe für das Ende der Karlsruher Negativserie in der 2. Liga. Nach fünf Niederlagen, einem Unentschieden und reichlich Unruhe meldete sich der KSC zum Re-Start mit dem 2:0 (0:0)-Sieg bei Preußen Münster zurück.

„Zwei unterschiedliche Halbzeiten“ habe er beim Erfolg des Tabellenneunten gesehen, sagte Eichner. Sein Team habe beim aberkannten Führungstor der Gastgeber „das nötige Quäntchen Glück gehabt“. Es profitierte von der Roten Karte gegen Münsters Paul Jaeckel (77.). Es habe sich aber auch in die Partie „reingefuchst“, so der Coach. Und nahm so letztlich drei wichtige Punkte mit.

Marvin Wanitzek trifft mit ruhenden Bällen

Eichner freute sich über die Rückkehr der beiden technisch starken Offensivspieler Lilian Egloff und Louey Ben Farhat, die nach langen Verletzungspausen nun für neuen Schwung beim KSC sorgen. Er freute sich aber auch für Doppeltorschütze Marvin Wanitzek, der in der 79. Minute per Freistoß und kurz später per Elfmeter (87.) traf.

Der Kapitän trage den Verein „seit Jahren auf den Schultern“, erklärte der Trainer. Womöglich sei das im Dezember auch mal „einen Tick zu viel“ gewesen. Der Urlaub habe Karlsruhes Spielmacher gutgetan, fand Eichner.

Wanitzek, Egloff, Ben Farhat – die Hoffnungen des KSC auf eine erfolgreiche Rückrunde ruhen auf mehreren Schultern. Gerade in der Offensive hat Eichner nun mehr Möglichkeiten. Eben durch seine Unterschiedsspieler.

Südwestrundfunk