Grippewelle in Dresden

Fast doppelt so viele Influenza-Fälle wie vor Weihnachten

19.01.2026 – 12:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Bei der Grippe ist die Nase schnell mal zu (Symbolfoto): In der Region nimmt die Zahl der Grippefälle derzeit stark zu.Vergrößern des Bildes

Bei der Grippe ist die Nase schnell mal zu (Symbolfoto): In der Region nimmt die Zahl der Grippefälle derzeit stark zu. (Quelle: heim3011/getty-images-bilder)

Die Grippe breitet sich in Dresden rasant aus. Besonders betroffen sind Hochbetagte und Kleinkinder.

Die Grippewelle in Dresden hat sich deutlich verschärft. In der zweiten Januarwoche meldete das Gesundheitsamt 335 neue Influenza-Fälle – fast doppelt so viele wie Mitte Dezember. 60 Menschen kamen ins Krankenhaus.

Seit Saisonbeginn im Oktober erkrankten in Dresden 1.246 Menschen nachweislich an Grippe. 171 von ihnen mussten stationär behandelt werden. Fünf Menschen starben.

Die höchste Ansteckungsrate verzeichnet Dresden bei Menschen über 80 Jahren. Ihre 7-Tage-Inzidenz liegt bei 134,8 – mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Auch Kleinkinder bis vier Jahre erkranken überdurchschnittlich oft.

Die sächsischen Gesundheitsämter berichten über Krankheitsausbrüche in Altenheimen und Krankenhäusern, teilte die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) mit.

In ganz Sachsen registrierten die Behörden in der zweiten Januarwoche 2.478 neue Grippefälle – 60 Prozent mehr als in der Vorwoche und ein neuer Höchststand dieser Saison. Seit Oktober starben sachsenweit 32 Menschen an Influenza. Die Verstorbenen waren zwischen 67 und 96 Jahre alt.

COVID-19 spielt in Sachsen mittlerweile eine geringere Rolle als Influenza. Die Fallzahlen stiegen in der zweiten Januarwoche nur um 18 Prozent. Seit Oktober starben 77 Menschen an Corona – mehr als doppelt so viele wie an der Grippe.