„Verlieren einen großen Freund“
CHIO trauert: Ehemaliger Vizepräsident ist tot
19.01.2026 – 15:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Trauer um Klaus Peters: Der ehemalige Vizepräsident verstarb bereits Anfang Januar. (Quelle: Michael Strauch Foto-Studio-Strauch Eschweiler
EM Aachen 2015)
Der langjährige Förderer des Aachener Reitturniers stirbt im Alter von 88 Jahren. Peters prägte das Weltereignis über Jahrzehnte und hinterlässt ein Vermächtnis.
Der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) trauert um Klaus Peters. Der ehemalige Vizepräsident verstarb bereits am 7. Januar 2026 mit 88 Jahren, wie der CHIO am Samstag mitteilte. Peters war seit 1970 Mitglied des Vereins und bekleidete von 1993 bis 2008 das Amt des Vizepräsidenten.
Während seiner Amtszeit trug Peters maßgeblich zur Entwicklung des CHIO Aachen bei. Für sein Engagement ernannte ihn die Generalversammlung nach seinem Ausscheiden zum Ehrenmitglied. 2016 würdigte die Stadt Aachen Peters‘ Verdienste mit dem „Preis der Stadt Aachen“. Neben seiner Tätigkeit für den ALRV leitete er bis 2011 das Familienunternehmen Neuman & Esser GmbH & Co. KG, das den Rennverein seit 1954 fördert.
Frank Kemperman, Vizepräsident des ALRV und langjähriger Turnierdirektor, würdigt Peters: „Mit Klaus Peters verlieren wir einen großen Freund und Förderer des CHIO Aachen, der in unterschiedlichsten Funktionen entscheidende Jahre mitgestaltet hat.“ Er fügt hinzu: „Sein Handeln war stets von großer Leidenschaft für den Pferdesport, einem besonderen Augenmerk auf das Wohl der Pferde und die Förderung der Jugend geprägt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“
Die Verbundenheit zum Pferdesport bleibt in der Familie erhalten. Stefanie Peters, Tochter des Verstorbenen, leitet seit 2020 als Präsidentin den Aachen-Laurensberger Rennverein.
