Das wird er gerne hören …
Gegen Stuttgart hat Andrej Ilic (25) wieder bewiesen, dass ein Stürmer nicht nur Tore schießen muss. Der nach wie vor torlose Angreifer gehörte zu den besten Unionern auf dem Platz. Dafür gibt es Anerkennung vom Gegner.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (43): „Ilic hat sehr viele Kopfbälle gewonnen, das habe ich gegen Jeff Chabot selten gesehen.“ Der Stuttgart-Verteidiger gilt als sehr stark im Luftkampf.
Atakan Karazor (29) zeigte sich beeindruckt von den Eisernen: „Die machen das auch echt gut, machen viele Bälle fest, verlängern immer wieder.“
Bälle festmachen und verlängern ist Ilics Aufgabe bei Union. Eine Qualität, mit der er seine Mannschaft schon zu Saisonbeginn immer wieder unterstützte und durch die er auf mittlerweile sieben Torvorlagen kommt.
Ilics Tor-Fluch hält an
Aber: Ilic hat keine leichten Wochen hinter sich. Zu Saisonbeginn war er noch Stammspieler, wurde von Steffen Baumgart zum wichtigsten Stürmer der Köpenicker erklärt. Nachdem er im Ligaspiel gegen Bayern ausgefallen war, bekam er in den folgenden fünf Partien nur noch Kurzeinsätze. Erst gegen Mainz stand er wieder die volle Spielzeit auf dem Platz.
Im Dezember kamen Wechselgerüchte dazu – Celtic und Burnley sollen laut englischen Medienberichten an dem Stürmer interessiert sein. Obwohl Ilic während seiner kurzen Einsätze seine Qualität nicht zur Geltung brachte.
In 1.120 Minuten, die Ilic in dieser Saison auf dem Platz stand, ist er noch immer torlos. Statistisch ist er inzwischen der erfolgloseste Schütze der Liga. Gegen Freiburg hätte er sich fast erlöst, drückte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Weil Teamkollege Rani Khedira (31) im Abseits stand, wurde das Tor wieder aberkannt.
Gegen Stuttgart hatte der Serbe die nächste große Chance. In der 13. Minute schockte er den VfB, traf aber nur den Pfosten, statt das 1:0 zu machen.
„Eklig“ zum Erfolg
Anerkennende Worte gibt es von Hoeneß für die Gesamtleistung der Eisernen: „Das ist ein ekliger Gegner. Die Spielweise ist sehr schwierig zu bespielen. Das haben sie in den Wochen zuvor auch schon gegen andere Teams gezeigt und ihre Punkte geholt.“
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Quelle: BILD19.01.2026
Diese Spielweise hat auch die Bayern in der Hinrunde (2:2) verzweifeln lassen. Mit dem BVB steht am nächsten Samstag schon der nächste große Gegner parat, dem die Köpenicker auf diese Art Probleme bereiten wollen.