Nach Angaben der Polizei verursachte ein 60-jähriger Toyota-Fahrer am Sonntagnachmittag, 18. Januar, auf der Südtangente einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend vom Unfallort. Bei der späteren Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand.
Alles beginnt mit einem verbotenem Überholmanöver
Ein 21-jähriger Opel-Fahrer war gegen 17.40 Uhr auf der Südtangente von Durlach kommend in Richtung Karlsruhe unterwegs. Im einspurigen Bereich kurz nach der Haltestelle „Zündhütle“ kam dem jungen Mann auf seinem Fahrstreifen ein Toyota-Fahrer entgegen, der offenbar ein anderes Fahrzeug verbotswidrig überholte.
Der 21-Jährige konnte eine Kollision trotz Gefahrenbremsung und einem Ausweichmanöver nach rechts nicht verhindern. Die beiden Fahrzeuge berührten sich im Bereich der linken Außenspiegel. Der 60-Jährige setzte seine Fahrt fort und flüchtete vom Unfallort. Kurze Zeit später fuhr er erneut an der Unfallstelle vorbei, diesmal in Fahrtrichtung Karlsruhe.
Flucht über Rheinbrücke endet bei Kandel
Alarmierte Polizeikräfte sichteten das Verursacher-Fahrzeug auf der Südtangente auf Höhe der Ausfahrt Entenfang. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale des Streifenwagens und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Rheinbrücke in Richtung Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Wörth konnte der Beschuldigte auf der Autobahn 65 kurz nach der Ausfahrt Kandel Mitte einer Kontrolle unterzogen und anschließend widerstandslos festgenommen werden.
Psychische Probleme?
Während der weiteren Maßnahmen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich der Beschuldigte in einem psychischen Ausnahmezustand befand und unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stehen könnte. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Kurz nach Übergabe des Mannes an die diensthabende Ärztin stieß er diese offenbar zu Boden und ging körperlich auf sie los. Gegen die anschließende Fixierung der Beamten wehrte er sich mit Leibeskräften. Die Ärztin erlitt hierbei leichte Verletzungen.
Zeugen, die durch die Fahrweise des Beschuldigten gefährdet wurden oder Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter 0721/49070 zu melden.
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe. Hinweis: Diese Meldung wurde unterstützt von KI erstellt.
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