Bahnstrecke wird gesperrt
Sperrung im Norden trifft auch Bremen
20.01.2026 – 02:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Metronom-Zug steht im Bremer Hauptbahnhof (Archivbild): Zwischen Hamburg und Bremen kommt es zu Einschränkungen. (Quelle: Ole Spata/Archiv/dpa)
Eine Streckensperrung zwischen Hamburg und Hannover hat auch Folgen für Bremen. Einige Metronom-Linien fallen teilweise aus – andere halten plötzlich überall.
Eigentlich liegt Bremen nicht auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Doch wenn die Deutsche Bahn dort ab Mai eine große Qualitätsoffensive startet, bekommen das auch Bremer Pendler zu spüren. Denn viele Züge müssen umgeleitet werden, und das hat Folgen für den Metronom-Verkehr Richtung Hamburg.
Vom 1. Mai bis zum 10. Juli 2026 wird die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen, Celle und Hannover gesperrt. Für Bremen bedeutet dies konnkret: Die Metronom-Linie RB41 verkehrt von Montag bis Freitag nur noch auf dem Abschnitt zwischen Scheeßel und Hamburg. Die Linie RE4 hält zwischen Rotenburg (Wümme) und Bremen an allen Zwischenhalten. Die meisten Verstärkerzüge zwischen Tostedt und Hamburg fallen aus.
Die Strecke Hamburg–Hannover gehört zu den am stärksten beanspruchten Verbindungen im deutschen Bahnnetz. Im Rahmen der sogenannten Qualitätsoffensive sollen unter anderem auf dem Abschnitt zwischen Lüneburg und Uelzen neue elektronische Stellwerke entstehen. Außerdem wird eine moderne Leit- und Sicherungstechnik für Signale und Überwachungssysteme eingebaut. Arbeiten an Gleisen, Weichen, Oberleitungen und mehreren Bahnhöfen stehen ebenfalls an.
Ziel sei es, die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Bahnverkehrs langfristig zu verbessern, schreibt Metronom in einer Pressemitteilung. Für das Jahr 2029 plant die Deutsche Bahn zudem eine komplette Generalsanierung der Strecke.
