Großeinsatz der Feuerwehr in Stuttgart-Feuerbach: In einem ehemaligen Hotel in der Siemensstraße ist am Montagnachmittag, 19. Januar, ein versteckter Brand ausgebrochen. Rund 250 Menschen mussten evakuiert und in Notunterkünften untergebracht werden. Die Löscharbeiten dauern auch am Dienstagmorgen noch an, teilt die Polizei mit.

Rauchentwicklung zunächst ohne Brandherd

Gegen 16 Uhr meldeten Mitarbeiter des Gebäudes eine Rauchentwicklung. Mehrstündige Such- und Kontrollmaßnahmen blieben zunächst ohne Ergebnis. Erst bei einer erneuten Nachkontrolle am Abend konnten Einsatzkräfte gegen 20 Uhr den Brand lokalisieren – in einer sogenannten Dehnfuge des Gebäudes. Dehnfugenbrände gelten als besonders tückisch, da sich Feuer und Rauch verdeckt innerhalb der Bausubstanz ausbreiten können.

Langwierige Löscharbeiten: Feuerwehr muss Wände öffnen

Um den Brand zu bekämpfen, mussten mehrere Wände geöffnet werden. Mit speziellen Löschlanzen wurde Wasser direkt in die Dehnfuge eingebracht. Aufgrund der Größe und komplexen Gebäudestruktur gestalteten sich die Arbeiten äußerst schwierig und zeitintensiv. Das Problem: Bei solchen Bränden entstehen neben giftigem Rauch auch erstickend wirkende Kohlenmonoxid-Gase (CO).

Gebäude vorerst unbewohnbar – Geflüchtete betroffen

Das Gebäude kann bis auf Weiteres nicht mehr bewohnt werden. In dem ehemaligen Hotel waren rund 250 geflüchtete Menschen untergebracht, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie mussten ihre Unterkünfte kurzfristig verlassen. Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes, darunter DRK, Malteser Hilfsdienst und die Freiwillige Feuerwehr, richteten zwei Stuttgarter Sporthallen als Notunterkünfte ein. Die Betreuung der Betroffenen läuft seitdem durchgehend auch in den frühen Morgenstunden.

Dieser Bericht wurde mithilfe von KI erstellt.

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